Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema "BND hört mit"
(ots) - Diesen Satz aus dem Oktober 2013 wird die
Kanzlerin schon bereut haben: »Ausspähen unter Freunden - das geht
gar nicht.« Geht doch, wie wir jetzt und die Amerikaner schon länger
wissen. Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat Telefongespräche der
US-Außenministerin Hillary Clinton und später von John Kerry
mitgeschnitten. Anders sieht es in der Türkei aus. Da will und kann
sich die Bundesregierung nicht allein auf Informationen des
Nato-Partners verlassen. Menschenhandel, Drogen- und Waffenschmuggel
sowie lange Grenzen zu den Kriegsgebieten in Syrien und im Irak
begründen hier ein Tätigwerden des BND. Das ist wirklich keine
Überraschung. Dass aber das Handy von Angela Merkel angezapft wurde,
konnte der deutsche Geheimdienst nicht verhindern. Von einer
massenhaften Ausspähung deutscher Bürger durch den US-Geheimdienst
NSA wollte der damalige Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU)
nichts wissen. Folglich fiel die Empörung in Berlin über die
Amerikaner verdächtig maßvoll aus. Langsam werden die Gründe klar.
Moralisch stehen deutsche und andere Spione auf einer Stufe.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 17.08.2014 - 21:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1096557
Anzahl Zeichen: 1344
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema "BND hört mit""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
So ganz lässt sich die Herkunft nie verleugnen.
40 000 Fußballfans mit türkischen Wurzeln jubeln der türkischen
Nationalmannschaft in Berlin zu und pfeifen Mesut Özil aus. Deutsche
Einwanderer in Australien feuern vor dem Fernsehschirm gemein ...
China subventioniert seine Wirtschaft - direkt
und indem es die nationale Währung künstlich schwach hält. Das geht
schon seit Jahren so. Die USA protestieren regelmäßig - aber ohne
Erfolg. Länder wie Japan und Brasilien ziehen die Konsequenz ...
Getreu der Maxime von Franz-Josef Strauß, dass
es rechts von der CSU keine Partei von nennenswertem Einfluss geben
dürfe, hat sein Enkel gar nicht erst viel Zeit verstreichen lassen,
um auf Thilo Sarrazins umstrittene Thesen zu reagieren. Horst ...