Rheinische Post: Kommentar /
Menschen in Not kann man nicht aufhalten
= Von Thomas Reisener
(ots) - Die Zahl der illegalen Einwanderer steigt
rapide an. Meistens sind es Menschen in großer Not, die desorientiert
und verängstigt durch den deutschen Alltag huschen. Und deshalb oft
zur leichten Beute für kriminelle Banden werden, die diese armen
Menschen dann für Straftaten missbrauchen. Der Politik die Schuld
dafür in die Schuhe zu schieben, greift zu kurz. Welcher Politik
denn? Der Landes-, Bundes- oder der Europapolitik? Ob aus politischen
oder aus wirtschaftlichen Gründen: Völkerwanderungen gab es immer
schon. Sie sind über alle Jahrtausende und Kontinente hinweg eine
anthropologische Konstante. Der politische Versuch, diese
Menschenströme zu blockieren, hatte in der Weltgeschichte noch nie
dauerhaften Erfolg. Aussichtsreich wäre allenfalls der Versuch, die
Lebensbedingungen in den Ursprungsländern zu verbessern. Aber das
wäre eine Weltaufgabe, und am Ende würde sie wahrscheinlich an den
Kosten scheitern. Also müssen wir mit den Flüchtlingen zu leben
lernen. Das Softie-Wort "Integration" entwickelt sich zum harten
Standortfaktor. Die große Zeit der heute oft belächelten Soziologen,
Pädagogen und Religionswissenschaftler wird kommen.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 14.08.2014 - 20:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1096150
Anzahl Zeichen: 1404
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Rheinische Post: Kommentar /
Menschen in Not kann man nicht aufhalten
= Von Thomas Reisener"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
In der Debatte um Integrationsprobleme hat
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt die Zuwanderungspolitik der
Bundesregierung kritisiert. "Ziel einer klugen Migrationspolitik muss
es sein, Zuwanderung in die sozialen Sicherungssysteme zu begrenzen ...
In den Justizvollzugsanstalten Remscheid und
Werl haben sich am Wochenende zwei Häftlinge das Leben genommen. Das
berichtet die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf
das NRW-Justizministerium. In Werl beging demnach ein ...
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat den
Sozialdemokraten im Zusammenhang mit ihrer heutigen Präsidiumssitzung
in Stuttgart zum Bahnprojekt Stuttgart 21 eine "reine
Show-Veranstaltung" vorgeworfen. "Die Sozialdemokraten müssten ...