PresseKat - Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu kalter Progression

Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu kalter Progression

ID: 1091913

(ots) - Die Frankfurter Rundschau kommentiert die
Debatte über die kalte Progression:

Angela Merkel sieht "keine finanziellen Spielräume", denn sie will
aus ideologisch getriebener Sturheit den Haushalt sanieren, ohne den
Vermögenden und Spitzenverdienern einen höheren Beitrag abzuverlangen
als bisher. Die Sozialdemokraten hatten immer eine klare Position,
die derjenigen der Kanzlerin diametral widersprach: Wer an einer
Stelle (im unteren und mittleren Einkommensbereich)
Steuerentlastungen gewährt, muss an einer anderen (nämlich oben) mehr
kassieren. Man konnte das im positiven Sinne sozialdemokratisch
nennen - bis der Vorsitzende Gabriel eine Wende rückwärts vollzog.
Die kalte Progression könne man eigentlich auch ohne Steuererhöhungen
mildern. Das war der Abschied vom Kerngedanken der Umverteilung.
Schon hat die Machtbeteiligung die Sozialdemokratie in den
Opportunismus getrieben.



Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Kira Frenk
Telefon: 069/2199-3386




Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  an Freund senden  Der Tagesspiegel: CDU-Generalsekretär Tauber: Bei der kalten Progression keine falschen Erwartungen wecken Mitteldeutsche Zeitung: zu Maut-Gutachten
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 03.08.2014 - 17:04 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1091913
Anzahl Zeichen: 1122

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Frankfurt



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 0 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu kalter Progression"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).


Alle Meldungen von Frankfurter Rundschau