Rheinische Post: NPD und andere EU-Splitterparteien erhalten Büros im Bundestag
(ots) - NPD, AfD und weitere sieben Parteien aus dem
EU-Parlament erhalten künftig Büros im Bundestag. Das hat der
Ältestenrat nach Informationen der in Düsseldorf erscheinenden
Rheinischen Post (Donnerstagausgabe) beschlossen. Ursprünglich hatten
die Spitzen der Bundestagsfraktionen eine entsprechende Bestimmung
überprüfen wollen, nach der deutsche Abgeordnete des
Europaparlamentes auch ein Anrecht auf ein Büro im Bundestag haben.
Anlass war die vom Verfassungsgericht entschiedene Aufhebung der
Drei-Prozent-Hürde, wodurch die Wahrscheinlichkeit wuchs, dass auch
Parteien ins Europaparlament einziehen, die über keine Fraktion im
Bundestag verfügen. Der Bundestag entschied nun aber, alle deutschen
Europa-Abgeordneten dem Wortlaut des Europaabgeordnetengesetzes
entsprechend gleich zu behandeln. Die Büros für die 17 Abgeordneten
von NPD, AfD, FDP und weiteren Splitterparteien werden jedoch nicht
in den zentralen Abgeordnetenbürohäusern untergebracht, sondern in
einem Bundestagsgebäude an der Luisenstraße, das nun für den Einzug
dieser Parlamentarier hergerichtet wird.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 17.07.2014 - 00:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1085467
Anzahl Zeichen: 1315
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Rheinische Post: NPD und andere EU-Splitterparteien erhalten Büros im Bundestag"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
In der Debatte um Integrationsprobleme hat
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt die Zuwanderungspolitik der
Bundesregierung kritisiert. "Ziel einer klugen Migrationspolitik muss
es sein, Zuwanderung in die sozialen Sicherungssysteme zu begrenzen ...
In den Justizvollzugsanstalten Remscheid und
Werl haben sich am Wochenende zwei Häftlinge das Leben genommen. Das
berichtet die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf
das NRW-Justizministerium. In Werl beging demnach ein ...
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat den
Sozialdemokraten im Zusammenhang mit ihrer heutigen Präsidiumssitzung
in Stuttgart zum Bahnprojekt Stuttgart 21 eine "reine
Show-Veranstaltung" vorgeworfen. "Die Sozialdemokraten müssten ...