Mitteldeutsche Zeitung: zu Merkel-Obama
(ots) - Wer das Verständigungsangebot des heutigen
Präsidenten so kühl zurückweist wie Merkel dies ausweislich der Worte
ihres Sprechers getan hat, der will sich nicht vertragen. Auf der
anderen Seite muss das, was Obama anzubieten hatte, so nichtig sein,
dass sie es ignorieren musste. Man habe die Ansichten über die
Zusammenarbeit der Geheimdienste ausgetauscht, hieß es nach dem
Telefonat. Weniger geht kaum. Aus der prinzipiellen Amerikafreundin
Angela Merkel ist eine sehr distanzierte Partnerin geworden.
Allerdings kommt sie so zunehmend unter Druck, tatsächlich etwas zu
unternehmen - zum Beispiel, die Verhandlungen zum Freihandelsabkommen
in Frage zu stellen. Das wäre ein Signal wie einst Schröders Nein
zum Irak-Krieg, worüber die deutsch-amerikanische Freundschaft am
Ende auch nicht zerbrochen ist.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 16.07.2014 - 19:43 Uhr
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