Lausitzer Rundschau: Licht und Schatten in London
Zur Regierungsbildung in Großbritannien
(ots) - In seiner vierjährigen Amtszeit hat David Cameron
das in der britischen Politik beliebte und jährlich stattfindende
Instrument der Kabinettsumbildung stets moderat eingesetzt. Nicht
diesmal. Seine Änderungen im Regierungsapparat sind massiv. Er weiß:
Es wird die letzte Umbildung vor den Wahlen im nächsten Jahr sein. Da
will er sich mit einer Mannschaft präsentieren, die alle Boxen tickt.
Eine davon ist die europapolitische Ausrichtung der Regierung.
Europhile Oldtimer sind out, euroskeptische Hardliner dagegen im
Aufschwung. Sorgen muss machen, dass Philip Hammond der neue
Außenminister ist, der in einem Referendum für einen Austritt
Großbritanniens aus der EU stimmen würde. Bleibt zu hoffen, dass das
Amt aus ihm einen Euro-Realisten machen wird, wie es seinem Vorgänger
William Hague passiert ist. Ein Lichtblick: Als neuen EU-Kommissar
schickt Cameron keinen ausgewiesen Euroskeptiker nach Brüssel,
sondern mit Jonathan Hill einen Unterhändler, der bemüht sein wird,
ein für Großbritannien akzeptierbares Reformpaket herauszuschlagen.
Dann kann auch Cameron sich mit Herz und Seele für einen Verbleib in
der EU aussprechen.
Pressekontakt:
Lausitzer Rundschau
Telefon: 0355/481232
Fax: 0355/481275
politik(at)lr-online.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 15.07.2014 - 20:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1084820
Anzahl Zeichen: 1417
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Lausitzer Rundschau: Licht und Schatten in London
Zur Regierungsbildung in Großbritannien"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Lausitzer Rundschau
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Das jüngste Länderspiel gegen die Türkei hat
gezeigt, wie Integration in ihrer schönsten Vollendung funktioniert:
"Unser" Mesut Özil schoss Deutschland in aller Bescheidenheit mit zum
Sieg, und die Fans der Verlierer zeigten sich auf ...
Selten ist eine großspurig angekündigte
Gesetzesänderung so pulverisiert worden wie jetzt die
Hinzuverdienstgrenzen für Hartz-IV-Empfänger. Ganze 20 Euro mehr
dürfen sie von ihrem Arbeitseinkommen behalten. Und das auch nur,
wenn der Job mi ...
Es war eine fast schon unvermeidliche, eine
längstens überfällige Entscheidung, den chinesischen Bürgerrechtler
Liu Xiaobo mit dem Friedensnobelpreis zu ehren. Das Regime in Peking
hat mit seinen Drohungen ungewollt einiges dazu beigetragen, d ...