WAZ: Ein Desaster für die Mitarbeiter. Kommentar von Thomas Wels
(ots) - Was für ein Desaster: für Karstadt und die 17000
Mitarbeiter, für Eva-Lotta Sjöstedt und für den Milliardär und
Kunstmäzen Nicolas Berggruen, der sich binnen kürzester Zeit vom
Karstadt-Retter zum Stiefvater eines ungeliebten Kindes in seinem
Unternehmensreich entwickelt hat. Karstadt und Berggruen, jetzt
Karstadt und Sjöstedt - der Warenhauskonzern ist Opfer einer Kette
von Missverständnissen. Berggruen, der sich gerne als guter und
langfristiger Investor mit Verantwortungsbewusstsein feiern lässt,
verhält sich eher wie einer aus der Ex-und-Hopp-Gesellschaft
angelsächsischer Kapitalisten. Das Unternehmen bräuchte Geld, um
investieren zu können, das aber gibt's nicht von Berggruen. Der lässt
sich lieber den Karstadt-Markennamen mit Millionen an Lizenzgebühren
bezahlen. Die erkaltete Zuneigung zeichnete sich seit gut zwei Jahren
ab. Bleibt die Frage, wie Eva-Lotta Sjöstedt auf die Idee gekommen
ist, dies werde sich bei ihrem Dienstantritt ändern. Klar ist
allerdings eines: Ab heute steckt Karstadt wieder voll im
Krisenmodus. Die Leidtragenden dieses Missmanagements sind die
Mitarbeiter.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion(at)waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 07.07.2014 - 19:10 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1081388
Anzahl Zeichen: 1398
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
WAZ: Ein Desaster für die Mitarbeiter. Kommentar von Thomas Wels"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten
Horst Seehofer (CSU) nach einem Zuzugsstopp für Muslime zielt nach
Einschätzung des früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet
(CDU) in die falsche Richtung. "Ein Großteil unseres
I ...
Eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium wird es im
Ruhrgebiet nicht geben. Dies ergab eine flächendeckende Umfrage der
WAZ-Lokalredaktionen. Damit läuft der Schulversuch der rot-grünen
Minderheitsregierung an Rhein und Ruhr ins Leere.
An ...
Flacht die Erregungskurve einer gut ausbeutbaren
öffentlichen Debatte zu früh ab, darf man gewiss sein, dass einer
kommt und neues Öl ins Feuer gießt. Einer wie Horst Seehofer. Im
Gefolge der Sarrazin-Aufwallungen fällt es dem CSU-Vorsitzende ...