Mitteldeutsche Zeitung: zu Zwangsarbeit von DDR-Häftlingen
(ots) - Auf der einen Seite stehen die Forderungen von
Opferverbänden nach Entschädigung für Strafgefangene und politische
Häftlinge, die in der DDR Zwangsarbeit leisten mussten - für die
eigene Industrie wie für den Export. Auf der anderen Seite stehen 6
000 westliche Unternehmen, die mit dem anderen deutschen Staat
Geschäfte gemacht - und von den Zwangsarbeitern möglicherweise
profitiert haben. Nur eine Handvoll der Firmen will sich dieser
Vergangenheit nun stellen - per Akteneinsicht bei der
Stasi-Unterlagenbehörde. Das ist beschämend. Die Ausbeutung von
Häftlingen ist ein weiteres dunkles Kapitel, das es 25 Jahre nach der
friedlichen Revolution endlich aufzuarbeiten gilt. Dabei geht es
nicht um Schuldzuweisungen oder Verurteilungen. Es geht zunächst
einmal darum zu wissen, was war. Wer in welcher Weise in das System
der Zwangsarbeit verstrickt war und daraus seinen Nutzen gezogen hat.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 06.07.2014 - 18:40 Uhr
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