Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Weidmüllers Übernahme-Fiasko
(ots) - Nach dem gescheiterten Versuch des Detmolder
Weidmüller-Konzerns, den Explosionsschutzexperten R. Stahl zu
übernehmen, bleiben viele Fragen, wenige Antworten - und ein
Imageschaden für eine Branchengröße aus OWL. Wie nur konnte das
Unterfangen nach Vorgesprächen mit Stahl-Vertretern so aussichtslos
enden? Bei Besitzverhältnissen mit der Mehrheit in Familienhand war
die besonders sensible Situation von vornherein klar. Aus diesem
kleinen Kreis hätte sich mindestens ein Anteilseigner von einem
nennenswerten Aktienpaket trennen müssen. Es ist kaum vorstellbar,
dass sich Weidmüller ohne ein klares Signal blauäugig nach vorne
gewagt hat. Was also ist passiert? War die Familienbande oder der
Druck der Belegschaft am Ende stärker als die Überzeugung von einer
guten Lösung? War der Preis zu niedrig, den die Detmolder noch
aufgestockt hatten? Nur Eingeweihte wissen, was wirklich abgelaufen
ist. Weidmüller will den Blick nur noch voraus richten. Ob sich der
Familienkonzern auf dem Weg zum Ziel der Umsatzmilliarde noch einmal
auf einen Übernahmepoker einlässt? Abwarten!
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 04.07.2014 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1080771
Anzahl Zeichen: 1340
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Weidmüllers Übernahme-Fiasko"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
So ganz lässt sich die Herkunft nie verleugnen.
40 000 Fußballfans mit türkischen Wurzeln jubeln der türkischen
Nationalmannschaft in Berlin zu und pfeifen Mesut Özil aus. Deutsche
Einwanderer in Australien feuern vor dem Fernsehschirm gemein ...
China subventioniert seine Wirtschaft - direkt
und indem es die nationale Währung künstlich schwach hält. Das geht
schon seit Jahren so. Die USA protestieren regelmäßig - aber ohne
Erfolg. Länder wie Japan und Brasilien ziehen die Konsequenz ...
Getreu der Maxime von Franz-Josef Strauß, dass
es rechts von der CSU keine Partei von nennenswertem Einfluss geben
dürfe, hat sein Enkel gar nicht erst viel Zeit verstreichen lassen,
um auf Thilo Sarrazins umstrittene Thesen zu reagieren. Horst ...