Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zum Mindestlohn
(ots) - Wird nun alles gut? Ein Blick auf die
europäischen Nachbarn müsste eigentlich zur Vorsicht gemahnen. Man
nehme nur das Beispiel Frankreich, die zweitgrößte Volkswirtschaft in
der EU. Dort liegt der Mindestlohn mit 9,53 Euro noch deutlich über
dem deutschen. Wer davon profitiert, sind jene, die Arbeit haben. Die
Arbeitslosigkeit, und insbesondere auch die Jugendarbeitslosigkeit,
ist landesweit indes fast doppelt so hoch wie in Deutschland.
Interessant oder auch heikel ist deshalb die Frage, ob das eine mit
dem anderen zusammenhängt oder dieses gar bedingt. Indizien zumindest
weisen darauf hin, dass ein Mindestlohn, wenn er zu hoch angesetzt
ist, statt zu schützen auch zum Ausschlusskriterium werden kann; wie
eine Mauer, die den Zugang zum Arbeitsmarkt versperrt.
Pressekontakt:
Märkische Oderzeitung
CvD
Telefon: 0335/5530 563
cvd(at)moz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 03.07.2014 - 18:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1080261
Anzahl Zeichen: 992
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Auch wenn passionierte Raucher das
möglicherweise anders sehen: Die Lust am Glimmstängel kostet in
Deutschland Jahr für Jahr rund 100 000 Menschenleben, belastet das
Gesundheitssystem mit Milliardenbeträgen und erhöht die Krankenstände
der B ...
Jahrzehntelang hat das Multikulti-Gesäusel
vor allem dazu gedient, die Wirklichkeit auszublenden. Allerdings
sind die Forderungen von CSU-Chef Horst Seehofer, keine Türken und
Araber mehr nach Deutschland zu lassen, schon wegen des verbrieften
...
Während man im IWF nachdenkt, überbieten
sich Amerikaner, Japaner, Brasilianer und Südkoreaner darin, ihre
Währung zu verbilligen. Damit die eigenen Produkte billiger werden,
um auf dem Weltmarkt die Konkurrenz, etwa aus Deutschland, vom Platz ...