Rheinische Post: Kommentar /
Mit sechs zur Feuerwehr
= Von Martin Bewerunge
(ots) - "Wohltätig ist des Feuers Macht / Wenn sie der
Mensch bezähmt, bewacht", schreibt Friedrich Schiller 1799 im "Lied
von der Glocke". Wohl wahr - und wehe, wenn nicht: Was Feuer
anrichtet, wenn es außer Kontrolle gerät, hat jeder schon einmal
gesehen. Dann ist man froh, wenn die Feuerwehr schnell da ist. Doch
auf den Wachen in Stadt und Land beobachtet man schon länger einen
brandgefährlichen Trend: Den Feuerwehren geht der Nachwuchs aus. Die
Aufgabe, junge Leute für eine verantwortungsvolle Aufgabe zu
gewinnen, ist schwieriger geworden: Das Turbo-Abi verbrennt Zeit; die
Verlockungen der virtuellen Welten sind groß. Umso wichtiger,
Begeisterung für eine gute Sache so früh wie möglich zu entfachen.
Deshalb ist der Plan, das Eintrittsalter der Jugendfeuerwehr von zehn
auf sechs Jahre zu senken, von entscheidender Bedeutung:
Feuerwehrmann zu werden, scheint in diesem Alter (erstaunlicherweise
und beinahe rührend in diesen Zeiten) unter den Berufswünschen noch
immer ein Klassiker zu sein. Wie Schillers "Glocke". Fördern wir das!
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Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
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Datum: 27.06.2014 - 20:52 Uhr
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