Mitteldeutsche Zeitung: zur Inflation
(ots) - Kritiker werfen der EZB vor, sie deute die niedrige
Inflation falsch. Denn deren Rückgang sei allein den gesunkenen
Energiepreisen geschuldet. Tatsächlich lag die Preissteigerungsrate
ohne Energie im Mai bei 1,1 Prozent. Jedoch ist dies noch immer
deutlich weniger als die Zielinflationsrate der EZB. Doch viel
wichtiger: Es geht der EZB nicht um die jüngste Teuerungsrate,
sondern um die Inflations-erwartungen der Wirtschaftssubjekte. Denn
je nachdem, welche Inflationsrate sie erwarten, setzen Gewerkschaften
Lohnforderungen und Unternehmen Preissteigerungen fest. Erwarten sie
weiter sinkende Inflationsraten, so halten sie sich zurück - und die
Preise steigen tatsächlich nicht. Dann droht Deflation. Um dies zu
verhindern, hat die EZB mit ihrer Zinssenkung ein Signal gesendet:
Sie duldet keine zu niedrige Inflationsrate und wird alles tun, um
höhere Preise herzustellen.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 13.06.2014 - 19:17 Uhr
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