Rheinische Post: Krankenkassen sollenüber eigene Beitragserhöhungen und günstigere Angebote der Konkurrenz informieren müssen
(ots) - Krankenkassen, die künftig Zusatzbeiträge
erheben oder diese erhöhen, sollen ihre Mitglieder in gesonderten
Schreiben darüber informieren müssen. Wenn eine Kasse mit ihren
Beiträgen über dem Durchschnitt liegt, soll sie zudem ihre
Versicherten auf die günstigere Konkurrenz hinweisen müssen. Dies
geht aus einem Änderungsantrag für das neue Finanzierungsgesetz der
Krankenkassen hervor, der der in Düsseldorf erscheinenden
"Rheinischen Post" (Mittwochausgabe) vorliegt. Der Antrag soll am
Mittwoch im Gesundheitsausschuss beschlossen werden. Auch eine
Aufklärung über das Sonderkündigungsrecht der Mitglieder ist
vorgesehen. CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn begrüßte die Einigung
in der großen Koalition. "Wir wollen auch in Zukunft einen
Preis-Wettbewerb bei den Krankenkassen", sagte er der Zeitung.
KONTEXT
Die große Koalition will mit dem GKV-Finanzstrukturgesetz, das
Anfang 2015 in Kraft treten soll, die Finanzierung der Krankenkassen
auf neue Füße stellen. Die Kassen bekommen faktisch ihre
Beitragsautonomie zurück. Je nach eigener Finanzlage können sie
künftig Zusatzbeiträge bei ihren Mitgliedern einfordern, die anteilig
vom Einkommen erhoben werden. Die pauschalen Zusatzbeiträge gehören
dann der Vergangenheit an.
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Datum: 04.06.2014 - 00:00 Uhr
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