Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Erdogan in Deutschland
(ots) - In Ankara ist schon von einer Falle die Rede.
Eine Falle, die dem türkischen Ministerpräsidenten in Köln gestellt
werden könnte. Dass die deutschen Behörden anlässlich des Auftritts
Erdogans acht offizielle Demonstrationen genehmigt haben, kommt bei
der türkischen Regierung nicht gut an. Man vermutet, dass
Ausschreitungen außerhalb des Stadions Erdogan direkt als Person
angelastet werden könnten. Wenn Erdogan spricht, sind Widerworte
unerwünscht - ob beim Grubenunglück in Soma oder beim Wahlkampf in
Deutschland. Das ist sein Verständnis von Demokratie. Oder hat sich
Erdogan längst von der Vorstellung verabschiedet, dass er sein Land
nach demokratischen Maßstäben regiert? Und: In welcher Funktion kommt
er? Als Ministerpräsident oder als Kandidat für das Amt des
Staatspräsidenten? Der Termin einen Tag vor der Europawahl macht den
Besuch noch brisanter und liefert Gegnern der doppelten
Staatsbürgerschaft reichlich Argumente. Hauptsache, unter den
Pro-Erdogan-Demonstranten befinden sich keine Provokateure. Oder
trittfeste Erdogan-Berater, die ihre Beinfreiheit ausspielen.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.05.2014 - 21:10 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1063883
Anzahl Zeichen: 1347
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Erdogan in Deutschland"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
So ganz lässt sich die Herkunft nie verleugnen.
40 000 Fußballfans mit türkischen Wurzeln jubeln der türkischen
Nationalmannschaft in Berlin zu und pfeifen Mesut Özil aus. Deutsche
Einwanderer in Australien feuern vor dem Fernsehschirm gemein ...
China subventioniert seine Wirtschaft - direkt
und indem es die nationale Währung künstlich schwach hält. Das geht
schon seit Jahren so. Die USA protestieren regelmäßig - aber ohne
Erfolg. Länder wie Japan und Brasilien ziehen die Konsequenz ...
Getreu der Maxime von Franz-Josef Strauß, dass
es rechts von der CSU keine Partei von nennenswertem Einfluss geben
dürfe, hat sein Enkel gar nicht erst viel Zeit verstreichen lassen,
um auf Thilo Sarrazins umstrittene Thesen zu reagieren. Horst ...