Mitteldeutsche Zeitung: zu Lehrlingsmangel
(ots) - Natürlich ist ein wichtiger Grund die demografische
Entwicklung. Aber hinter der Misere verbirgt sich auch ein falscher
Anspruch, der über Jahre von Politik und Gesellschaft propagiert und
dem von Seiten der ausbildenden Unternehmen viel zu leise
widersprochen wurde. Grundschüler, so lautet die erste Devise,
sollen auf das Gymnasium gehen. Gymnasiasten, so das zweite Credo,
müssen anschließend studieren - egal ob sie dafür geeignet sind oder
nicht. Die damit verbundene Abwertung von Sekundarschulen und Lehre
zeigt sich in der sinkenden Zahl der Lehrlinge, die nicht nur ein
paar Bundesländer trifft, sondern alle. Es ist nun an den
Ausbildungsbetrieben und ihren Vertretern, sich noch lauter bei der
Politik Gehör zu verschaffen. Gelingt dies nicht, wird der
Exportschlager im eigenen Land zum Auslaufmodell.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 21.05.2014 - 19:41 Uhr
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