Mitteldeutsche Zeitung: zum EuGH-Gutachten zu Hartz IV
(ots) - Wer glaubt, dass damit die grundsätzliche Frage
geklärt ist, ob arbeitssuchenden EU-Ausländern vom deutschen
Gesetzgeber pauschal Hartz IV verweigert werden darf, irrt. Und nicht
nur deshalb, weil die Richter am EuGH nicht immer den Empfehlungen
des Generalanwalts folgen. Die Frage ist auch deshalb offen, weil es
hier konkret um eine wirtschaftlich inaktive EU-Bürgerin ging. Doch
was ist, wenn eine Schwedin, die lange in Deutschland gelebt hat,
ausgereist war, zurück kam und dann kleinere Jobs hatte, nun Hartz IV
beantragt? Der EuGH wird genau über diesen Fall entscheiden und sich
dann grundsätzlich festlegen müssen, ob die pauschale deutsche
Ausschlussklausel auch dann mit dem EU-Recht vereinbar ist.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 20.05.2014 - 19:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1061996
Anzahl Zeichen: 914
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Der Skandal um illegal eingelagerte und hochgiftige
Filterstäube in der Grube in Teutschenthal (Saalekreis) weitet sich
aus. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Montag-Ausgabe). Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU ...
Der neue Betreiber der drei Kasinos in Magdeburg,
Halle und Wernigerode, die isrealisch-zypriotische Sybil Group, hat
finanzielle Schwierigkeiten. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Montag-Ausgabe). Neun Monate nach de ...
Die 3500 niedergelassenen Ärzte und
Psychotherapeuten Sachsen-Anhalts können 2011 mit deutlich höheren
Honoraren rechnen. Aus dem 500-Millionen-Euro-Topf, den der
Erweiterte Bewertungsausschuss von Ärzten und Krankenkassen
beschlossen hat, fl ...