Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Kennzeichnung von Eiern aus Käfighaltung
(ots) - Wer das Ei im Rohzustand kennzeichnet, darf vor
dem verarbeiteten Produkt keinen Halt machen. Das haben die deutschen
Verbraucherminister gut und richtig erkannt. Transparenz schafft
Durchblick: Der Verbraucher will schließlich wissen, welche Art von
Ei sich in seinen Nudeln, Keksen und Backmischungen versteckt. Ein
kleiner Vermerk auf der Verpackung reicht dem Kunden im Supermarkt
völlig aus, um die Wahl zu haben. Eines komplizierten Systems bedarf
es hier nicht. Die Bio-Siegel haben es in den vergangenen Jahren
vorgemacht. Mit Erfolg. Denn Fakt ist: 90 Prozent der Kunden kaufen
bereits Bio-Eier.
Dieser Trend dürfte sich bei Ei-Produkten fortsetzen. Die
Kennzeichnung für Eier aus Käfighaltung wirkt wie ein Pranger und ist
genau deshalb effektiv. Wenn sich am Ende die vollen
Käfig-Eier-Kartons in den Lagern der Supermärkte türmen, haben sogar
die Hühner gewonnen. Denn, ganz nebenbei: Wir haben es hier mit
Tieren zu tun, die unseres Schutzes bedürfen. Alles andere steht
hinten an. Ein paar Cent mehr fürs Produkt sind kein Argument mehr
für Tierquälerei.
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Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
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Datum: 16.05.2014 - 20:30 Uhr
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