Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Sanktionen gegen Russland
(ots) - Die EU zaudert. Wirtschaftssanktionen gegen
Russland werden nicht lange ohne Antwort bleiben. Und die dürfte
richtig weh tun - der EU, nicht Moskau. Steigende Energiepreise, ein
wegbrechender Markt, der den Verlust von Jobs nach sich zieht - all
das in einer ökonomisch angespannten Situation. Das Zögern und
Abwarten ist verständlich. Niemand schadet sich gerne selbst. Putin
weiß das, kann sich zurücklehnen und abwarten, wie sich Europa
zerstreitet.
Es ist bedauerlich, dass die großen Parteienfamilien die
Europawahl nicht nutzen, um sich von der Bevölkerung Rückendeckung zu
holen. Ein offener Streit darüber wäre wahrlich angebrachter gewesen
als der Versuch, die Menschen mit Themen wie den Wasserdurchfluss in
Duschköpfen und nicht vorhandenen Zuwanderern an die Wahlurnen zu
bekommen.
Diese Gemeinschaft muss die Glaubwürdigkeit ihrer Werte-Ordnung
beweisen. Entweder sie stellt sich Putin in den Weg und nimmt für
eine freie Ukraine auch eigene Einbußen in Kauf. Oder sie steckt
zurück und wird zum ausschließlich auf den eigenen Wohlstand
orientierte Union.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.05.2014 - 20:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1058133
Anzahl Zeichen: 1363
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Sanktionen gegen Russland"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
So ganz lässt sich die Herkunft nie verleugnen.
40 000 Fußballfans mit türkischen Wurzeln jubeln der türkischen
Nationalmannschaft in Berlin zu und pfeifen Mesut Özil aus. Deutsche
Einwanderer in Australien feuern vor dem Fernsehschirm gemein ...
China subventioniert seine Wirtschaft - direkt
und indem es die nationale Währung künstlich schwach hält. Das geht
schon seit Jahren so. Die USA protestieren regelmäßig - aber ohne
Erfolg. Länder wie Japan und Brasilien ziehen die Konsequenz ...
Getreu der Maxime von Franz-Josef Strauß, dass
es rechts von der CSU keine Partei von nennenswertem Einfluss geben
dürfe, hat sein Enkel gar nicht erst viel Zeit verstreichen lassen,
um auf Thilo Sarrazins umstrittene Thesen zu reagieren. Horst ...