Rheinische Post: Kommentar /
Der Lehrer ist wichtiger als die Lernmethode
= Von Christian Schwerdtfeger
(ots) - Es verwundert nicht, dass die Rechtschreibung
bei vielen Kindern und Jugendlichen zu wünschen übrig lässt, wenn sie
im ersten Grundschuljahr zunächst nur so schreiben sollen, wie sie
sprechen. Dadurch entstehen Schwächen, die später nur schwierig zu
korrigieren sind. Damit es erst gar nicht so weit kommt, sollten die
Kinder von Beginn an das Schreiben zumindest nach einigen festen
Regeln erlernen. Das jetzt in die Kritik geratene Modell "Lesen durch
Schreiben" abzuschaffen oder gar zu verbieten, wäre jedoch verkehrt.
Es sollte in Zukunft vielmehr Teil eines umfassenderen
Deutsch-Unterrichts an Grundschulen sein. Nicht jedes Kind lernt
gleich schnell und gleich gut Sprachen. Das liegt auch an den
unterschiedlichen Bedürfnissen und Vorkenntnissen. Während der eine
leichter über die Laute zur richtigen Rechtschreibung findet,
benötigt ein anderer feste Schreibregeln. Dafür bedarf es guter
Pädagogen, die die Stärken und Schwächen der Kinder erkennen und auf
sie eingehen können. Denn letztlich kommt es vor allem auf die Lehrer
an, nicht auf die Methode. Das beste Unterrichtsmodell hilft nichts,
wenn es der Lehrer seinen Schülern nicht vermitteln kann.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 07.05.2014 - 20:24 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1056114
Anzahl Zeichen: 1414
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Rheinische Post: Kommentar /
Der Lehrer ist wichtiger als die Lernmethode
= Von Christian Schwerdtfeger"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
In der Debatte um Integrationsprobleme hat
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt die Zuwanderungspolitik der
Bundesregierung kritisiert. "Ziel einer klugen Migrationspolitik muss
es sein, Zuwanderung in die sozialen Sicherungssysteme zu begrenzen ...
In den Justizvollzugsanstalten Remscheid und
Werl haben sich am Wochenende zwei Häftlinge das Leben genommen. Das
berichtet die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf
das NRW-Justizministerium. In Werl beging demnach ein ...
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat den
Sozialdemokraten im Zusammenhang mit ihrer heutigen Präsidiumssitzung
in Stuttgart zum Bahnprojekt Stuttgart 21 eine "reine
Show-Veranstaltung" vorgeworfen. "Die Sozialdemokraten müssten ...