Mitteldeutsche Zeitung: zu Nahost
(ots) - Aus palästinensischer Sicht wäre die Versöhnung der
feindlichen Brüder nur vernünftig. Die radikale Hamas hat ihre Basis
im Gazastreifen, die gemäßigtere Fatah im Westjordanland. Wahlen in
beiden Gebieten, aus denen eine gemeinsame Regierung hervorginge, das
könnte die Palästinenser stärken. Könnte. Muss nicht. Denn wenn
politisch am Ende eines solchen Prozesses die gesamte Bewegung sich
radikalisierte, dann hätte niemand etwas davon. Außer vielleicht: Die
radikalen israelischen Siedler, die keinerlei Frieden zwischen Juden
und Arabern wollen. Israels Premier Benjamin Netanjahu meint, die
Fatah müsse entscheiden, mit wem sie Frieden wolle - mit der Hamas
oder mit Israel. Das ist nicht falsch. Aber der Premier fiel bisher
nicht dadurch auf, dass er gemäßigten Palästinensern die Annäherung
an Israel schmackhaft gemacht hätte.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
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Datum: 24.04.2014 - 19:51 Uhr
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