Mitteldeutsche Zeitung: zu Stasi-Unterlagen-Behörde
(ots) - Gewiss werden die Akten über 2019 hinaus offen
bleiben - selbst wenn die Zahl der Interessenten naturgemäß immer
stärker abnimmt. Es geht also nicht primär um die Akten. Die
entscheidenden Fragen lauten: Brauchen wir DDR-Aufarbeitung über
2019 hinaus? In welchem Umfang brauchen wir sie? Und wie kann sie
effektiv gestaltet werden? Effektiv aus Sicht der Bürger, effektiv
aber ebenso aus der Sicht des Staates. Dabei geht es unter anderem um
Geld. Dazu muss man den Blick weiten - auf das gesamte Themenfeld
über die Stasi hinaus und auf alle Institutionen, die dabei eine
Rolle spielen. Den Status quo zu retten, wäre politisch ohnehin nicht
mehr durchsetzbar. Es macht deshalb auch in diesem Fall weitaus mehr
Sinn, sich kreativ auf das Neue vorzubereiten, als das Alte mit
Zähnen und Klauen zu verteidigen.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.04.2014 - 19:43 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1046396
Anzahl Zeichen: 1028
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Der Skandal um illegal eingelagerte und hochgiftige
Filterstäube in der Grube in Teutschenthal (Saalekreis) weitet sich
aus. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Montag-Ausgabe). Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU ...
Der neue Betreiber der drei Kasinos in Magdeburg,
Halle und Wernigerode, die isrealisch-zypriotische Sybil Group, hat
finanzielle Schwierigkeiten. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Montag-Ausgabe). Neun Monate nach de ...
Die 3500 niedergelassenen Ärzte und
Psychotherapeuten Sachsen-Anhalts können 2011 mit deutlich höheren
Honoraren rechnen. Aus dem 500-Millionen-Euro-Topf, den der
Erweiterte Bewertungsausschuss von Ärzten und Krankenkassen
beschlossen hat, fl ...