WAZ: Tamiflu - das Ende der Wunderpille. Kommentar von Petra Koruhn
(ots) - Wie heißt es so schön: Mit Pillen sind wir eine
Woche krank - und ohne sieben Tage. Selbst das als Wundermittel
gehandelte Grippemittel Tamiflu soll nicht besser sein als ein
Lutschbonbon. Jahrelang haben einflussreiche Organisationen wie die
WHO versucht, den Beweis anzutreten. Doch Roche hielt entsprechende
Studien zurück. Erst hartnäckige Forscher haben Licht ins Dunkel
gebracht. Tamiflu war ja auch ein Verkaufsschlager. Seit 1999 habe
die Firma laut Medienberichten 13,5 Milliarden Franken eingenommen.
Erstes Fazit: Regierungen weltweit haben für Milliarden Pillen
gelagert, die wohl nichts nützen. Dabei gab es immer Forscher, die es
für eine Dummheit hielten, solche Mengen zu horten und davor warnten,
sich die Bedingungen der Pharmariesen aufdrücken zu lassen. Das
zweite Fazit beruhigt: Ohne Pillen werden wir genauso schnell gesund!
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion(at)waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 10.04.2014 - 19:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1045881
Anzahl Zeichen: 1107
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
WAZ: Tamiflu - das Ende der Wunderpille. Kommentar von Petra Koruhn"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten
Horst Seehofer (CSU) nach einem Zuzugsstopp für Muslime zielt nach
Einschätzung des früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet
(CDU) in die falsche Richtung. "Ein Großteil unseres
I ...
Eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium wird es im
Ruhrgebiet nicht geben. Dies ergab eine flächendeckende Umfrage der
WAZ-Lokalredaktionen. Damit läuft der Schulversuch der rot-grünen
Minderheitsregierung an Rhein und Ruhr ins Leere.
An ...
Flacht die Erregungskurve einer gut ausbeutbaren
öffentlichen Debatte zu früh ab, darf man gewiss sein, dass einer
kommt und neues Öl ins Feuer gießt. Einer wie Horst Seehofer. Im
Gefolge der Sarrazin-Aufwallungen fällt es dem CSU-Vorsitzende ...