Mitteldeutsche Zeitung: zu Große Koalition
(ots) - Die SPD spricht plötzlich viel von der bösen kalten
Progression, die Arbeitnehmern bei Lohnerhöhungen nicht einmal den
Inflationsausgleich in der Tasche lasse. Die Union wiederum
begeistert sich zunehmend für den Gedanken von flexiblen
Altersgrenzen möglichst jenseits der 65 bei der Rente. Beide Vorstöße
sind bemerkenswert. Noch in der letzten Legislaturperiode hat die SPD
nämlich Erleichterungen bei der Einkommensteuer abgelehnt, weil sie
ein Loch in die öffentlichen Kassen reißen würden. Die Union hat
gerade einen Koalitionsvertrag unterschrieben, der das Rentenalter
für langjährig Versicherte auf 63 Jahre senkt. Also alles
Nebelkerzen? Tatsächlich kann man den Abbau der kalten Progression
nach der Absage durch die Union für diese Legislaturperiode wohl
vergessen. Und auch die flexiblen Renten-übergänge erweisen sich im
Detail als extrem kompliziert. Mehr als ein Prüfauftrag wird auch
hier am Ende kaum herauskommen.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 09.04.2014 - 19:49 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1045185
Anzahl Zeichen: 1163
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Der Skandal um illegal eingelagerte und hochgiftige
Filterstäube in der Grube in Teutschenthal (Saalekreis) weitet sich
aus. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Montag-Ausgabe). Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU ...
Der neue Betreiber der drei Kasinos in Magdeburg,
Halle und Wernigerode, die isrealisch-zypriotische Sybil Group, hat
finanzielle Schwierigkeiten. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Montag-Ausgabe). Neun Monate nach de ...
Die 3500 niedergelassenen Ärzte und
Psychotherapeuten Sachsen-Anhalts können 2011 mit deutlich höheren
Honoraren rechnen. Aus dem 500-Millionen-Euro-Topf, den der
Erweiterte Bewertungsausschuss von Ärzten und Krankenkassen
beschlossen hat, fl ...