WAZ: Eine Frage des guten Rufs. Kommentar von Frank Meßing
(ots) - Rückrufaktionen häufen sich. Das muss nicht
zwangsläufig heißen, dass die Autos schlechter geworden sind. Wenn
Halter immer öfter Post vom Hersteller bekommen, hat das viele
Gründe. Dazu gehört auch das geschärfte Bewusstsein. Bilder von
Toyota- und GM-Managern, die sich vor dem US-Kongress bohrenden
Fragen der Abgeordneten stellen müssen, haben das Image der Konzerne
angekratzt. Das kann sich die Branche, die unter Druck steht, nicht
leisten. Schon deshalb setzen sie nun auf Nummer sicher und rufen
vorsorglich Autos in die Werkstätten. Wir werden uns aber auch an die
gewaltigen Zahlen wie die 6,4 Millionen Autos von Toyota gewöhnen
müssen. Identische Bauteile werden nicht nur in die wachsende Zahl
von Modellen eingebaut. Sie finden inzwischen konzernübergreifend
Verwendung, um die Fertigung zu vereinfachen und die Einkaufspreise
zu drücken. Ob die Autobauer damit unter dem Strich Geld sparen, ist
ungewiss. Denn Rückrufaktionen sind mit erheblichen Kosten verbunden.
Die Autofahrer müssen dafür nicht aufkommen und nur Wartezeit in den
Werkstätten mitbringen.
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Datum: 09.04.2014 - 19:29 Uhr
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