Hessische Landesregierung lobt "Modellregionen Integration" aus
(pressrelations) - style='text-align: left'>Für die Hessische Landesregierung ist die Umsetzung einer erfolgreichen Integrationspolitik ein wichtiger Schwerpunkt der laufenden Legislaturperiode. "Damit wird unterstrichen, dass Integration die wesentliche Zukunftsaufgabe unserer Gesellschaft ist und uns vor große politische und gesellschaftliche Herausforderungen stellt. Ziel dieses Prozesses ist es, die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Leben zu erlangen", sagte Jörg-Uwe Hahn, Hessischer Minister der Justiz, für Integration und Europa, heute in Wiesbaden.
Das neu entwickelte Programm "Modellregionen Integration" soll Motor für die Entwicklung einer wegweisenden und erfolgreichen Integrationspolitik in Hessen sein. Mit ausgewählten Kommunen und Kreisen soll bis zum Jahr 2013 ein ganzheitliches Handlungskonzept entwi-ckelt werden, das beispielgebend für andere sein kann.
"Ein wichtiges Ziel dieser ?Modellregionen Integration? ist es, die grundlegenden strukturellen Veränderungsbedarfe herauszuarbeiten, um die Integrationsbedingungen für Menschen mit Migrationshintergrund langfristig zu verbessern", betonte Minister Hahn.
Die Aktivitäten, die in den Modellregionen initiiert und umgesetzt werden, sollen sich über alle wichtigen Handlungsfelder erstrecken. Obwohl in dem Programm ein besonderes Au-genmerk auf die Verbesserung der Integrationserfolge von jungen Menschen mit Migrations-hintergrund gelegt werden soll, ist der Programmansatz übergreifend auf alle wichtigen ge-sellschaftlichen Bereiche angelegt. Die Handlungsfelder, die von den Modellregionen in ihrer zu erarbeitenden Strategie zur Verbesserung der Integration aufgegriffen werden könnten, beziehen den gesamten Lebensweg eines Menschen mit ein. Auch andere Handlungsfelder, z. B. der ehrenamtliche Bereich, die gesundheitliche Versorgung, die Sportvereine, die Zusam-menarbeit mit Stiftungen und Migrantenorganisationen werden aufgenommen.
Das Programm "Modellregionen Integration" soll in den Jahren 2009 bis 2013 umgesetzt werden. Interessierte kreisfreie Städte, Sonderstatusstädte und Landkreise können sich bis zum 24. August 2009 mit Vorlage eines Projektentwurfs inklusive einer Nachhaltigkeitsstra-tegie bewerben.
Das Hessische Ministerium der Justiz, für Integration und Europa wird an 3 bis 5 Landkreise und/oder kreisfreie Städte/Sonderstatusstädte den Titel "Modellregion Integration" vergeben. Damit verbunden werden soll eine Unterstützung der jeweiligen Modellregionen auf ideeller und finanzieller Ebene durch die Hessische Landesregierung. Eine besondere finanzielle För-derung ist im Bereich der Projektförderung und der Projektkoordinierung vor Ort vorgesehen.
Die gesamte Projektlaufzeit wird von einem Projektbeirat als beratendes Gremium begleitet. Ergänzend hierzu wird ein regelmäßiger Austausch zwischen den Modellregionen aufgebaut
Pressestelle: Justizministerium
Pressesprecherin: Dagmar Döring
Telefon: (0611) 32 2695, Fax: (0611) 32 2691
E-Mail: pressestelle(at)hmdj.hessen.de