Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Schavan ohne Doktortitel
(ots) - Die Entscheidung ist richtig. Wenn in einer
Doktorarbeit an 60 Stellen Täuschungen nachgewiesen werden können,
dann ist eine Promotion nicht haltbar. Dass die Zitierweise in den
80er Jahren eine andere, nicht ganz so exakte wie heute gewesen sein
mag - geschenkt. Auch vor 30 Jahren dürften es Universitäten kaum
gestattet haben, dass Abschlussarbeiten in wesentlichen Teilen aus
bereits vorliegenden akademischen Texten anderer Personen
zusammengesetzt werden. Vor diesem Hintergrund hätte die Aussage von
Annette Schavans Doktorvater durchaus für nachträgliche Erhellung
sorgen können. Doch auf diesen Zeugen hat das Gericht leider
verzichtet. Dass die ehemalige Bundesbildungsministerin den Vorwurf
der Täuschung erneut vehement zurückweist und weitere rechtliche
Schritte in Erwägung zieht, ist nachvollziehbar. Denn: Bleibt es beim
Entzug des Doktortitels, ist Annette Schavan ohne akademischen
Abschluss. Unter diesen Umständen wird es im Auswärtigen Amt
Widerstand gegen ihre Berufung zur Botschafterin im Vatikan geben.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 20.03.2014 - 20:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1035760
Anzahl Zeichen: 1283
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Schavan ohne Doktortitel"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
So ganz lässt sich die Herkunft nie verleugnen.
40 000 Fußballfans mit türkischen Wurzeln jubeln der türkischen
Nationalmannschaft in Berlin zu und pfeifen Mesut Özil aus. Deutsche
Einwanderer in Australien feuern vor dem Fernsehschirm gemein ...
China subventioniert seine Wirtschaft - direkt
und indem es die nationale Währung künstlich schwach hält. Das geht
schon seit Jahren so. Die USA protestieren regelmäßig - aber ohne
Erfolg. Länder wie Japan und Brasilien ziehen die Konsequenz ...
Getreu der Maxime von Franz-Josef Strauß, dass
es rechts von der CSU keine Partei von nennenswertem Einfluss geben
dürfe, hat sein Enkel gar nicht erst viel Zeit verstreichen lassen,
um auf Thilo Sarrazins umstrittene Thesen zu reagieren. Horst ...