WAZ: Atmosphärische Störung
- Kommentar von Tobias Blasius
(ots) - Das Echo der NRW-Wirtschaft auf die veränderten
Vergaberegeln der öffentlichen Hand fällt erwartet kritisch aus:
Zusätzliche Bürokratie, Mehrkosten, gestiegene Rechtsunsicherheit
belasteten die Arbeit vieler Firmen für Land und Gemeinden.
Rot-Grün könnte das Klagelied als das übliche Lamento von
Verbandsfunktionären abtun. Doch das wäre fatal. Der Streit um das
Tariftreue- und Vergabegesetz fügt sich schließlich ein in eine Reihe
anderer Ärgernisse.
Schon das geplante "Hochschulzukunftsgesetz" und der neue
Landesentwicklungsplan haben für Verstimmung in der Unternehmerschaft
gesorgt.
Jedes Vorhaben für sich bringt den Standort NRW nicht ernsthaft in
Gefahr. In der Summe konterkarieren solche atmosphärischen Störungen
jedoch die Bemühungen des neuen SPD-Wirtschaftsministers Garrelt Duin
um Entkrampfung zu den Chefetagen des Landes.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion(at)waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.03.2014 - 18:49 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1035045
Anzahl Zeichen: 1143
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
WAZ: Atmosphärische Störung
- Kommentar von Tobias Blasius"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten
Horst Seehofer (CSU) nach einem Zuzugsstopp für Muslime zielt nach
Einschätzung des früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet
(CDU) in die falsche Richtung. "Ein Großteil unseres
I ...
Eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium wird es im
Ruhrgebiet nicht geben. Dies ergab eine flächendeckende Umfrage der
WAZ-Lokalredaktionen. Damit läuft der Schulversuch der rot-grünen
Minderheitsregierung an Rhein und Ruhr ins Leere.
An ...
Flacht die Erregungskurve einer gut ausbeutbaren
öffentlichen Debatte zu früh ab, darf man gewiss sein, dass einer
kommt und neues Öl ins Feuer gießt. Einer wie Horst Seehofer. Im
Gefolge der Sarrazin-Aufwallungen fällt es dem CSU-Vorsitzende ...