Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Streik imÖffentlichen Dienst
(ots) - Wenn der Öffentliche Dienst streikt, dann
bekommen das alle zu spüren. Nicht nur, weil der Steuerzahler für die
Tariferhöhung aufkommt. Wenn Müllabfuhr, Busse und Bahnen im Depot,
Kindergärten und Theater geschlossen bleiben, dann wirkt sich das auf
das ganze öffentliche Leben aus. Und erzeugt Druck - wie bei der
vorigen Tarifrunde im Frühjahr 2012 mit Erfolg für die Arbeitnehmer:
Mit einem satten Plus von 6,3 Prozent erstritt Verdi mehr als nur den
sprichwörtlichen »Schluck aus der Pulle«. Mit 6,5 Milliarden Euro
bezifferten damals die Kommunen die Mehrkosten, 550 Millionen Euro
waren es demnach für den Bund. Diesmal fordert Verdi 3,5 Prozent plus
eine Einmalzahlung und hat letztlich die besseren Argumente. Die
Wirtschaft brummt, die Steuern sprudeln. Und wenn selbst der Bund
Wohltaten wie die Rente mit 63 dem längst überfälligen Einstieg in
den Schuldenabbau vorzieht, wirkt der Ruf nach Mäßigung scheinheilig.
Ob diese Großzügigkeit richtig ist, steht auf einem anderen Blatt.
Letztlich könnte sich dies als Bumerang erweisen, wenn es tatsächlich
mal ans Sparen geht.
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Westfalen-Blatt
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Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
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Datum: 17.03.2014 - 21:00 Uhr
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