WAZ: Großverdiener mit Kindern profitieren
- Kommentar von Julia Emmrich
(ots) - Streitfall Kindergeld: Eltern schätzen es, Experten
beklagen es. Viele Fachleute würden die staatliche
Gießkannenförderung am liebsten abschaffen und mit den rund 40
Milliarden Euro bedürftigen Familien gezielter helfen. Die Große
Koalition sucht jetzt ihr Heil in der Mitte: Das Kindergeld soll
bleiben, wird aber erst mal nicht erhöht. Wer deswegen sauer ist,
wird vertröstet: In 2016 könnte es wieder ein Plus geben - und zwar
nicht nur beim Kindergeld, sondern auch bei den Kinderzuschlägen für
Geringverdiener.
Große Gießkanne plus gezieltes Wässern: Das klingt gut. Es hat nur
einen Haken. Kindergelderhöhungen sind teuer und niemand weiß, wie
die Haushaltslage 2016 aussieht. Zumindest die Gutverdiener können
sich gelassen zurücklehnen. Die Kinderfreibeträge, von denen vor
allem höhere Einkommen profitieren, steigen unabhängig von Politik
und Haushaltslage, per Verfassungsauftrag. Fair ist das nicht.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion(at)waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.03.2014 - 19:39 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1031172
Anzahl Zeichen: 1195
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
WAZ: Großverdiener mit Kindern profitieren
- Kommentar von Julia Emmrich"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten
Horst Seehofer (CSU) nach einem Zuzugsstopp für Muslime zielt nach
Einschätzung des früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet
(CDU) in die falsche Richtung. "Ein Großteil unseres
I ...
Eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium wird es im
Ruhrgebiet nicht geben. Dies ergab eine flächendeckende Umfrage der
WAZ-Lokalredaktionen. Damit läuft der Schulversuch der rot-grünen
Minderheitsregierung an Rhein und Ruhr ins Leere.
An ...
Flacht die Erregungskurve einer gut ausbeutbaren
öffentlichen Debatte zu früh ab, darf man gewiss sein, dass einer
kommt und neues Öl ins Feuer gießt. Einer wie Horst Seehofer. Im
Gefolge der Sarrazin-Aufwallungen fällt es dem CSU-Vorsitzende ...