PresseKat - Frankfurter Rundschau: Pressestimme zum Frankfurter Ruanda-Prozess

Frankfurter Rundschau: Pressestimme zum Frankfurter Ruanda-Prozess

ID: 1021285

(ots) - Die Frankfurter Rundschau kommentiert das Urteil
wegen des Völkermords in Ruanda:

Wichtiger als das Urteil ist der Prozess selbst. Seit 2002 gilt
hierzulande das Völkerstrafrecht, deutsche Ermittler müssen unter
anderem bei Verbrechen wie Völkermord ermitteln, wenn sich ein
Verdächtiger in Deutschland aufhält - ganz gleich, wo er die
Verbrechen begangen haben könnte. Die Bedeutung des
Weltrechtsprinzips wächst in einer vernetzten und mobilen Welt. Noch
aber fehlt es diesem Prinzip an Kraft. Spanien hat es jüngst
gesetzlich beschränkt, weil es seine Handelsbeziehungen mit China
belastet. Dass Deutschland ähnlich handeln könnte, wenn Verdächtige
nicht aus Ruanda, sondern aus den USA oder Russland stammten, ist zu
befürchten.



Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Kira Frenk
Telefon: 069/2199-3386




Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  an Freund senden  IntegenX stellt neue GlobalFiler(R) Express-Kartuschen für das RapidHIT(TM)-System auf der Tagung der American Academy of Forensic Sciences (AAFS) vor Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zum Berliner Bevölkerungswachstum
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 18.02.2014 - 17:38 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1021285
Anzahl Zeichen: 953

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Frankfurt



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 0 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Frankfurter Rundschau: Pressestimme zum Frankfurter Ruanda-Prozess"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).


Alle Meldungen von Frankfurter Rundschau