Lausitzer Rundschau: Baustelle ADAC
Zum sofortigen Rücktritt des Clubpräsidenten Meyer
(ots) - Der ADAC ist ein Kind des Wirtschaftswunders, er
brachte der autoverrückten Nation ein Gefühl von Gemeinschaft und
Sicherheit. Es war auch eine irrationale Verbindung, die den Verein
zu einem Konzern mit einem Milliardenumsatz machte. Diese Verbindung
hat durch die Affäre einen tiefen Riss bekommen. Die Romantik, das
Image der Gelben Engel, weicht aus dem ADAC wie die Luft aus einem
alten Reifen. Freilich, wer sich die überdimensionierte Münchener
Firmenzentrale anschaut oder die schon länger bekannten Berichte über
unlautere Methoden bei der Mitgliederwerbung unter Jugendlichen
registriert hat, der hätte schon früher misstrauisch sein können. Mit
dem Rücktritt des Vorsitzenden wird das alles nicht heilen. Das ist
nur der erste Schritt. Was dem Club nun bevorsteht, ist eine lange
Katharsis. Im Autofahrerdeutsch: Ein eher unerfreulicher
Baustellenabschnitt mit sehr viel Stop-and-Go.
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Datum: 10.02.2014 - 20:51 Uhr
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