Mitteldeutsche Zeitung: zu Seehofer und Stromtrasse
(ots) - Seehofers Versprechen, er werde nichts über die
Köpfe der Menschen hinweg entscheiden, entlarvt sich als politische
Kapitulation. Natürlich ist seit Stuttgart 21 klar, dass die
Bevölkerung in Planungs- und Entscheidungsprozesse viel stärker
einbezogen werden muss. Aber ein Mammutprojekt wie die Energiewende
kann sich nicht urwüchsig entwickeln: Der im Norden gewonnene Strom
muss in den Rest der Republik transportiert werden. Für Zeiten, in
denen weder die Sonne scheint noch der Wind bläst, müssen Speicher
und Reservekraftwerke vorgehalten werden. Das alles zeigt
letztendlich: Der Umstieg eines der größten Industriestaaten von
fossil-atomaren Energieträgern auf die Erneuerbaren ist eine
gigantische Führungsaufgabe der Politik.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
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Datum: 06.02.2014 - 20:10 Uhr
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