Aufschieberitis in den Genen? - Man müsste, sollte, könnte mal - wann ist ständiges Aufschieben ein ernsthaftes Problem?
(ots) - Unangenehme Arbeiten vertagen, Entscheidungen
hinauszögern - das macht jeder ein bisschen. Wann aber wird ständiges
Aufschieben zum ernsthaften Problem? Zum Beispiel wenn es das Symptom
einer Depression oder Angststörung ist, erklärt der Berliner
Psychoanalytiker Hans-Werner Rückert, auf www.apotheken-umschau.de.
Zu dem Gefühl, die Kontrolle zu verlieren, gesellen sich Scham und
schlechtes Gewissen. Meistens aber lässt sich das ständige
Aufschieben - Psychologen benutzen den Fachbegriff Prokrastination -
durch ein paar Regeln in der Lebensführung verbessern: eine
To-Do-Liste führen und abarbeiten, sich nicht zu viel auf einmal
vornehmen und kleine Schritte akzeptieren. Mit Faulheit übrigens hat
die Unart nichts zu tun. "Der Faulpelz vermeidet die Anstrengung, und
es geht ihm gut dabei", erklärt Rückert. Der notorische Aufschieber
hingegen leidet - und ist dabei höchst fleißig. Und warum ist die
Aufschieberitis so verbreitet? Weil der Mensch
entwicklungsgeschichtlich nicht darauf vorbereitet ist, vorsorgend
und arbeitsteilig zu handeln, meinen Evolutionspsychologen. Die
Aufgaben der Jäger und Sammler waren lebensnotwendig und
unaufschiebbar. Das wirkt wohl bis heute nach.
Dieser Text ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.
Pressekontakt:
Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla(at)wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de
www.apotheken-umschau.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.01.2014 - 08:20 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1011548
Anzahl Zeichen: 1631
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Aufschieberitis in den Genen? - Man müsste, sollte, könnte mal - wann ist ständiges Aufschieben ein ernsthaftes Problem?"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Wort und Bild - apotheken-umschau.de
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Bloß nichts anfassen in öffentlichen
Verkehrsmitteln, ausschließlich mit frischer Kleidung aufs heimische
Sofa und nach jeder noch so kleinen Berührung sofort Händewaschen -
manchmal wird übertriebene Reinlichkeit oft schon zu einer Art Tick ...
In so manchem Büro wird mit harten Bandagen
gekämpft. Mit fairem Verhalten kommt man da offenbar oft nicht mehr
weit. Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag von
"www.apotheken-umschau.de" sind mehr als vier von zehn Deutschen
...
Geräusch: Räuspern (männlich-weiblich). Wenn man es hört, muss man
meistens selber gleich räuspern und es stört auch Sprecher wie Hörer.
Darum haben wir hier im Studio eine Räuspertaste, die wir drücken
können und Sie hören dann einen ...