FDP verabschiedet sich von der Nachhaltigkeit
(pressrelations) - >Zu Aeusserungen des FDP-Vorsitzenden Guido Westerwelle auf dem Deutschen Bauerntag ueber die vorgesehenen Regelungen zur Einhaltung von nachhaltigen Kriterien bei der gefoerderten Nutzung von Biooelen erklaert der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Ulrich Kelber:
Wenn es nach der FDP ginge, soll der Raubbau an Regenwaeldern munter weiter gehen. Selbst Kriterien an die nachhaltige Produktion vor allem von Palm- und Sojaoel fuer Biomasseanlagen gehen der FDP zu weit, wenn die Interessen ihrer Klientel betroffen sein koennten. Weg damit - auf der Suche nach Waehlerstimmen kommt es der FDP darauf nicht mehr an.
Da die FDP schon die Belange der Artenvielfalt und des Klimaschutzes nicht interessiert, sollten Westerwelle und Co wenigstens zur Kenntnis nehmen, dass wir damit EU-Recht umsetzen. Im Wahlprogramm wird zwar vollmundig das hohe Lied der Nachhaltigkeit gesungen. Wenn es ernst damit wird, will Guido Westerwelle davon aber nichts mehr wissen.
Nachhaltigkeitsanforderungen sind dann nur noch "Buerokratiemonster". Dass die deutschen Bauern mit ihrer guten fachlichen Praxis diesen Anforderungen durchaus genuegen, schert Herrn Westerwelle nicht mehr: Buerokratieabbau klingt in den Ohren der Landwirte gut. Der Regenwald ist der FDP eben egal.
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