Kanzlerin muss alles für Erhalt der Werften tun
(pressrelations) - >Während die Bundesregierung vieles für den Erhalt von Banken, Opel oder Karstadt tut und finanzielle Hilfen in Milliardenhöhe gewährt, gibt es bislang keinen Rettungsplan für die bedrohten WADAN-Werften in Mecklenburg-Vorpommern. Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch, MdB aus Mecklenburg-Vorpommern:
Was Opel für Bochum und Eisenach sind die WADAN-Werften für Rostock und Wismar. Mehrere tausend Arbeitsplätze sind in Gefahr, die nicht nur für das Land Mecklenburg-Vorpommern sondern darüber hinaus in der maritimen Wirtschaft in Deutschland eine wichtige Rolle spielen.
Für die Bundesregierung ist das offenbar kein Thema. Die Bürgschaftsentscheidung des Landes war richtig, aber jetzt muss weiter geholfen werden. Ich fordere Bundeskanzlerin Merkel auf, die Menschen in ihrem Heimatland nicht im Stich zu lassen und endlich Maßnahmen zur Rettung der WADAN-Werften und ihrer Zulieferer auf den Weg zu bringen.
Wenn in den Werften die Lichter ausgehen, ist das für die Menschen der Region eine Katastrophe.
Das mindeste wäre, dass die Koordinatorin der maritimen Wirtschaft der Bundesregierung, die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Dagmar Wöhrl sich unverzüglich ein Bild vor Ort macht und im Wirtschaftsausschuss des Landtages darüber informiert, welche Maßnahmen sie zum Erhalt der Werften ergreifen will.
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