Expertinnen und Experten erläutern Wege und Möglichkeiten
(PresseBox) - Vernetzung und interprofessionelle Zusammenarbeit sind wichtige Faktoren, die für ein Gesundheitswesen, das sowohl Patientinnen und Patienten als auch Ärztinnen und Ärzten gerecht wird, unabdingbar sind. Im diesjährigen MEDICA HELATH IT FORUM auf der Medica 2013 stellten Expertinnen und Experten Konzepte vor, die die Kooperation und den Austausch aller an der Gesundheitsversorgung Beteiligten unterstützen und optimieren können.
Ärztemangel und die Zunahme chronischer Krankheiten - das Gesundheitswesen steht aktuell vor immer mehr Herausforderungen. Wie zukünftig und bereits heute mit diesen Problematiken umgegangen werden kann, war Thema beim HEALTH IT FORUM auf der MEDICA 2013. Gemeinsam mit weiteren Expertinnen und Experten aus der Gesundheitsbranche gestaltete die ZTG Zentrum für Telematik und Telemedizin GmbH drei Themenblöcke mit den inhaltlichen Schwerpunkten Nutzerorientierung, Vernetzung und interprofessionelle Zusammenarbeit.
Das MEDICA HEALTH IT FORUM startete am Eröffnungstag mit dem Thema "Vernetzung im Gesundheitswesen - Wo steht die Telemedizin?" und mit reger ZTG-Beteiligung. Rainer Beckers, Geschäftsführer der ZTG, unterstrich als Diskutant die zunehmend bedeutende Rolle der Telemedizin. Beckers betonte die Wichtigkeit, nutzerorientierte Telemedizinanwendungen möglichst schnell in die Fläche und damit zu den Patientinnen und Patienten zu bringen. Den zweiten Teil des Themenblocks moderierte Christian Suelmann, ZTG-Projektleiter "Elektronische Akten". Schwerpunkt der Diskussion waren Elektronische Aktensysteme, welche laut Suelmann zukünftig unabdingbare Instrumente zur Erfassung und Kommunikation behandlungsrelevanter Patienteninformationen darstellen. Bereits heute werden sie mit ihrem weitreichenden Potential als Kernelemente des modernen Gesundheitswesens angesehen.
Die von der ZTG gestaltete Telematik-Session "Auf den Nutzer kommt es an! Neue Wege der interprofessionellen Zusammenarbeit" machte deutlich, dass die Berufsgruppen im Gesundheitswesen enger zusammenarbeiten und ihre gesundheitspolitischen Anliegen gemeinsam vertreten müssen. Die beiden Mitglieder des ärztlichen Beirats, Dr. med. Dr. phil. Hans-Jürgen Bickmann (ÄKWL) und Dr. med. Christiane Groß (ÄKNO), sowie Dr. med. Dominik Deimel (com2health) und Dipl.-Inform. Med. Eric Wichterich (ZTG) hoben hervor, dass die Herausforderungen einer immer komplexer werdenden Gesundheitsversorgung nicht von Einzelkämpfern, sondern nur im Team gemeistert werden können. Groß ging dabei vor allem auf die Wichtigkeit einer elektronischen Fallakte ein, die eine gleichberechtigte Partizipation aller an der Behandlung Beteiligten möglich macht. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich einig, dass elektronische Akten in Zukunft ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Versorgung sein werden. Die Zustimmung der Patientinnen und Patienten sowie das Thema Datenschutz werden und müssen dabei immer eine zentrale Rolle spielen. Alle Expertenbeiträge und Diskussionen sind in dem Youtube Channel "HEALTH IT FORUM MEDICA MEDIA" abrufbar.
ZTG hat sich zum Ziel gesetzt, moderne Informations- und Kommunikationstechnologien in das Gesundheitswesen nutzerorientiert einzuführen und zu verbreiten, um die Versorgungsqualität zu stärken. Neben Beratung, Gutachten und Projekten befördert ZTG die wichtige Vernetzung der Marktteilnehmer. So ist ZTG im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen u. a. mit der Koordination der Landesinitiative eGesundheit.nrw betraut. www.ztg-nrw.de
ZTG hat sich zum Ziel gesetzt, moderne Informations- und Kommunikationstechnologien in das Gesundheitswesen nutzerorientiert einzuführen und zu verbreiten, um die Versorgungsqualität zu stärken. Neben Beratung, Gutachten und Projekten befördert ZTG die wichtige Vernetzung der Marktteilnehmer. So ist ZTG im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen u. a. mit der Koordination der Landesinitiative eGesundheit.nrw betraut. www.ztg-nrw.de