Mai 2009: Frühjahrsbelebung des Arbeitsmarktes fällt schwach aus
(pressrelations) - >Wiesbaden - Im Mai 2009 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 40,05 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Dies entspricht im Vorjahresvergleich einer Abnahme um 147 000 Personen (- 0,4%).
Im Vergleich mit dem Vormonat April 2009 ist die Zahl der Erwerbstätigen im Mai um 88 000 (+ 0,2%) gestiegen. Es zeigt sich somit wie schon im Vormonat eine leichte Frühjahrsbelebung des Arbeitsmarktes, die in diesem Jahr jedoch schwächer ausfällt, als in den vorherigen Jahren. So hatte die Zahl der Erwerbstätigen im Durchschnitt der Jahre 2007 und 2008 von April auf Mai um 122 000 Personen zugenommen. Die in diesem Jahr ungünstigere Entwicklung der Erwerbstätigenzahl ist im Zusammenhang mit der aktuellen Schwäche der Gesamtwirtschaft zu sehen. Dabei dürfte die Inanspruchnahme von Kurzarbeit erneut die negativen konjunkturellen Effekte auf die Erwerbstätigkeit abgemildert haben.
Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausblendung üblicher jahreszeitlich bedingter Schwankungen, waren im Mai 2009 in Deutschland 40,11 Millionen Personen erwerbstätig. Dies entspricht einer saisonbereinigten Abnahme um 14 000 Personen gegenüber dem Vormonat April.
Weitere monatliche Ergebnisse, unter anderem die Zahl der Erwerbslosen nach international vergleichbarem Konzept, können im Internet unter http://www.destatis.de , Pfad: Themen --> Arbeitsmarkt --> ILO-Arbeitsmarktstatistik abgerufen werden. An dieser Stelle stehen auch ausführliche methodische Hinweise zur ILO-Arbeitsmarktstatistik sowie zur Arbeitskräfteerhebung beziehungsweise zum Mikrozensus zur Verfügung.
Weitere Auskünfte gibt:
Stephan Lüken,
Telefon: (0611) 75-2016,
E-Mail: arbeitsmarkt(at)destatis.de