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Textilrecycling zwischen Ökonomie und Ökologie - „Im Blickpunkt 2009“ des Dachverbandes FairWertung erschienen

ID: 99036

Textilrecycling ist bisher ein Kreislaufsystem zum Nulltarif. Doch der steigende Anteil minderwertiger Textilien in Kleidersammlungen macht der Branche zunehmend zu schaffen. Darauf weist der Dachverband FairWertung hin.

(firmenpresse) - Ein wachsendes Angebot und günstige Preise für Textilien verlocken dazu, immer neue Kleidungsstücke zu kaufen. Doch die Sachen werden nach immer kürzerer Zeit wieder aussortiert und landen dann in der Kleidersammlung. Hier beginnt der Kreislauf des Textilrecyclings.

Im aktuellen Themenheft „Textilrecycling zwischen Ökonomie und Ökologie“ informiert der Dachverband FairWertung, wie die gesammelte Kleidung sortiert und weiter verwertet wird und welche Schwierigkeiten dabei auftreten. Ein kurzer historischer Rückblick beleuchtet den fundamentalen Wandel, der sich in den letzten Jahrzehnten vollzogen hat: Waren Alttextilien früher ein begehrter Sekundärrohstoff, sind sie heute vor allem als Secondhand-Ware weltweit gefragt. „Es handelt sich beim Textilrecycling um eine spezialisierte Branche, die den Rohstoff Kleidung auf vielfältigste Weise nutzt“, erläutert Andreas Voget, Geschäftsführer des Dachverbands FairWertung e.V. „Dabei ist es ein Kreislaufsystem zum Nulltarif. Verbraucherinnen und Verbraucher werden für die Entsorgung von Kleidung - anders als bei anderen Konsumgütern - nicht zur Kasse gebeten“, führt Voget weiter aus.
Dreh- und Angelpunkt für das Funktionieren dieses Systems sind die Sortierbetriebe. Hier werden die Textilien und Schuhe, je nach Brauchbarkeit in unterschiedlichste Fraktionen sortiert, bevor sie an spezialisierte Abnehmer verkauft werden. Stetig wachsende Berge an minderwertigen Textilien in Kleidersammlungen stellen jedoch Textilsortierbetriebe zunehmend vor ökonomische Probleme. Denn bei minderwertigen Textilien sind die Sortierkosten höher als der Wert der aussortierten Artikel.

Unseriöse Sammelpraktiken nehmen zu

Das Themenheft informiert außerdem über unseriöse Sammelpraktiken, die Kleidersammlungen immer wieder und zunehmend in Verruf bringen. So hat die Zahl der wild aufgestellten Kleidercontainer deutlich zugenommen. Außerdem werden vielerorts gewerbliche Sammlungen mit Wäschekörben oder Sammeleimern unter Verwendung eines wohltätig klingenden Vereinsnamens durchgeführt. „Wir möchten Hilfestellung geben, unseriöse Praktiken zu erkennen und so ein Bewusstsein dafür schaffen, Kleidung nur an seriöse Sammelorganisation abzugeben“, erläutert Andreas Voget weiter.





Das Heft „Textilrecycling zwischen Ökonomie und Ökologie“ kann im Internet unter www.fairwertung.de zum Preis von 2,00 € zzgl. Porto bestellt werden.

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Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Der Dachverband FairWertung ist ein Netzwerk von Organisationen, die sich für mehr Transparenz beim Textilrecycling einsetzten. FairWertung hat daher Kriterien für eine faire Sammlung und Vermarktung von Gebrauchtkleidung entwickelt. Über 100 Organisationen arbeiten bundesweit nach den Richtlinien von FairWertung, darunter kirchliche Einrichtungen, gemeinnützige Vereine sowie Beschäftigungsgesellschaften. Viele davon betreiben eigene Secondhand-Läden.



Leseranfragen:

Dachverband FairWertung e.V.
Andreas Voget
Hüttmannstraße 52
45143 Essen

Tel: 0201/621067
eMail: info(at)fairwertung.de



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Bereitgestellt von Benutzer: FairWertung
Datum: 30.06.2009 - 11:21 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Andreas Voget
Stadt:

Essen


Telefon: 0201/621067

Kategorie:

Politik & Gesellschaft


Meldungsart: Produktankündigung
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 30.06.2009

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