Arbeitsplätze für Schwerbehinderte
Herrmann: "Innenministerium beschäftigt weit mehr Schwerbehinderte als gesetzlich vorgeschrieben"
(pressrelations) - >"Im Geschäftsbereich des Bayerischen Innenministeriums arbeiten 3.558 Schwerbehinderte. Das sind 6,16 Prozent aller Beschäftigten. Wir übertreffen damit freiwillig deutlich die gesetzlich vorgeschriebenen fünf Prozent", berichtet Innenminister Joachim Herrmann. "Menschen mit Behinderung sind bei uns gut in das Arbeitsleben integriert. Wir kommen unserer sozialen Verpflichtung nach und erwarten dies auch von anderen öffentlichen und privaten Arbeitgebern."
Die hohe Quote im Bayerischen Innenministerium sei umso bemerkenswerter, da der Einsatz Schwerbehinderter im Polizeibereich wegen der dort erforderlichen gesundheitlichen Eignung besonders schwer zu erfüllen sei. Herrmann: "Fast zwei Drittel der knapp 60.000 Beschäftigten im Innenministerium arbeiten im Polizeibereich. Die Schwerbehinderten-Quote liegt hier bei immerhin 4,89 Prozent und erfüllt damit fast die gesetzlichen Vorgaben. In den anderen Geschäftsfeldern - der Allgemeinen inneren Verwaltung und der Staatsbauverwaltung - liegt die Quote deutlich über dem gesetzlichen Soll." (9,02 bzw. 7,51 Prozent) Herrmann betonte, dass der Anteil der Schwerbehinderten im Innenministerium in den letzten Jahren kontinuierlich gesteigert werden konnte: "Die Anstrengungen der letzten Jahre tragen jetzt Früchte."
Das geltende Sozialgesetz schreibt öffentlichen und privaten Arbeitgebern, die mindestens 20 Arbeitsplätze haben, vor, mindestens 5 Prozent der Arbeitsplätze mit Schwerbehinderten zu besetzen. Für jeden unbesetzten Pflichtarbeitsplatz ist eine monatliche Ausgleichsabgabe zu zahlen.
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