Alternative Capital Invest kann offensichtlich Schlusszahlungen an Anleger nicht durchführen.
(firmenpresse) - Erfurt/Gütersloh/Dubai, 25. Juni 2009. "Wir befürchten für die Anleger der Fondsprojekte II.-V Dubai Tower KG das Schlimmste",
erklärt Claudia Lunderstedt-Georgi, Geschäftsführerin des Deutschen Verbraucherschutzrings e.V. (DVS) aus Erfurt. Zahlreiche Medien, vor allem in Deutschland und Österreich, hatten in den vergangenen Tagen über die Zahlungsschwierigkeiten der in Gütersloh ansässigen Alternative Capital Invest Unternehmensgruppe (ACI) berichtet. "Dies ist kein gutes Zeichen. Wir können den Anlegern nur raten, sich schnellstens um ihre Geldanlage zu kümmern", so Lunderstedt-Georgi.
ACI hat nach eigenen Angaben sieben Fonds mit einem Gesamtinvestionsvolumen von mehr als 600 Millionen Euro platziert. Rund 8.000 Anleger in Deutschland, Österreich und der Schweiz könnten von den Zahlungsschwierigkeiten der Firma betroffen sein. Nach einer Veröffentlichung auf der Unternehmens-Homepage soll das "Kapital der Anleger weitestgehend gesichert sein".
"Aber eben nur weitestgehend", warnt die DVS-Geschäftsführerin. Die Alternative Capital Invest will in Dubai mehrer Bauprojekte durchführen. Dazu gehören die "Niki Lauda Twin Towers", der "Boris Becker Business Tower" und die "Michael Schumacher Business Avenue". Klangvolle Namen, die sich die ACI nach Meinung von Fachleuten mehrere Millionen Werbegage hat kosten lassen. Vermutlich aber auch, um Kapitalanleger mit diesen Werbestars zu locken. Ob dies für Lauda, Schumacher und Becker noch ein rechtliches Nachspiel haben wird, wird sich noch zeigen.
Bis Freitag (26. Juni) sollen die Gesellschafter über einen Vermittlungsvorschlag der ACI abstimmen, der das Kapital angeblich absichern soll. Kritiker sehen das Angebot jedoch kritisch und raten davon ab. Anleger sollten, so die Kapitalanlagefachleute, auch nicht auf ihr Klagerecht verzichten.
"Die nächsten Tage und Woche werden zeigen, ob ein weiterer Fonds in Dubai auf Sand gebaut hat und die Anleger ihre Investition in den Wüstenwind schreiben müssen", betont die DVS-Geschäftsführerin. Die Staatsanwaltschaft in Dubai soll zumindest schon mal gegen die Geschäftsführung der ACI ermitteln.
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