Was Menschen wie Edward Snowdon dazu treibt, Missstände öffentlich anzuprangern, weiß der renommierte amerikanischen Psychologe Bernard "Bernie" Luskin. Im Gespräch mit International Trade News gewährt er tiefe Einblicke in die Psyche von Whistleblowern - und Spionen.
(firmenpresse) - "Whistleblowing kann ein gewaltiger Dienst an der Öffentlichkeit sein". Lesen Sie das ausführliche Interview auf www.internationaltradenews.de
"Man kann das Gesetz brechen und trotzdem etwas Gutes für die Menschheit tun", betont der Psychologe Luskin. Dies treffe in besonderer Weise auf Whistleblower zu, die häufig davon angetrieben seien, moralisch und im besten Sinne der Öffentlichkeit zu handeln. Ganz im Gegensatz zu einem Spion, der für seine Spionagetätigkeit eine finanzielle Gegenleistung erwartet.
An der Wahrheit führt kein Weg vorbei
Der Wahrheit und den Fakten nachzugehen, ist nach den Worten von Dr. Luskin unerlässlich. Und er geht noch weiter: Jeder, der dieser Verpflichtung nicht nachkommt und in Kauf nimmt, dass Menschen zu Schaden kommen, sei genauso schuldig wie die Person, die den Schaden verursacht hat. Und Dr. Luskin weiß genau wovon er spricht - schließlich hat er als Unternehmer mit Whistleblowern zu tun, die Missstände an ihn herantragen. Auch in seiner Tätigkeit als Psychologe suchen ihn Menschen auf und erzählen ihm Dinge, die dringend aufgeklärt werden müssen. Wenn es beispielsweise um sexuellen Missbrauch geht, ist Dr. Luskin klar: "Ich muss jetzt handeln".
Schutz von Wistleblowern: Ein strenges Gesetz nur in Großbritannien
Whistleblower besser zu schützen, ist für den Psychologen Luskin ein großes Anliegen. Bislang gebe es nur in Großbritannien eine strenge Gesetzgebung, das Regierungsangestellte und Personen im Privatsektor schützt, wenn diese Fehlverhalten publik gemacht haben. Doch weltweit müsse noch viel mehr dafür getan werden, damit Whistleblower angstfrei weiterleben können.
Das Interview mit Dr. Bernard Luskin zum Thema Whistleblowing lesen Sie in englischer Sprache auf International Trade News:
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