- 95 Milliarden Euro haben deutsche Sparer in Sparbriefen für bis zu zehn Jahre festgelegt
- Bisher müssen Sparer bei vorzeitiger Rückgabe Gebühren und Strafzinsen oder teure Zwischenfinanzierungen hinnehmen
- Deutsche Sparbriefbörse macht diese Sparbriefe handelsfähig
- Kaufabwicklung für Sparer innerhalb maximal sechs Werktagen
(firmenpresse) - Gute Nachrichten für Millionen deutscher Sparer, die ihr Geld in Sparbriefe und Sparkassenbriefe deutscher Sparkassen, Genossenschaftsbanken und Banken investiert haben. Mit der neu gegründeten Deutschen Sparbriefbörse erhalten sie für diese in der Bundesrepublik sehr beliebte und mündelsichere Festgeldanlage eine neue Flexibilität. 95 Milliarden Euro haben deutsche Sparer nach der aktuellen Bundesbankstatistik in Sparbriefe mit einer Laufzeit von bis zu zehn Jahren festgelegt. Waren die Sparer bisher weitestgehend auf die Kulanz der Banken angewiesen, wenn sie vor Laufzeitende ihr Geld benötigten, ermöglicht nun die Deutsche Sparbriefbörse unter www.sparbriefbörse.de den Verkauf an private oder institutionelle Investoren.
„Immobilienerwerb, Pflegebedürftigkeit, Hochzeit, Scheidung, Familienzuwachs, teure Reparaturen – es gibt viele Gründe, aus denen ein kurzfristiger Geldbedarf resultieren kann. Eigentümer von Sparbriefen haben die Chance, diesen mit einem Verkauf des Sparbriefes an die Deutsche Sparbriefbörse zu decken“, erläutert Björn Meschkat, Geschäftsführer der Deutschen Sparbriefbörse. Bisher mussten sich die Sparer dafür an ihre Hausbank wenden, jedoch sind die ausgebenden Banken oder Sparkassen weder gesetzlich noch vertraglich verpflichtet, die Sparbriefe vor Laufzeitende zurücknehmen. Meschkat: „Leider reagieren nur wenige Institute kulant und ermöglichen die vorzeitige Rückgabe des Sparbriefes. Selbst wenn dies möglich gemacht wird, muss der Sparer in aller Regel mit Abschlägen in Form von Strafzinsen und Gebühren rechnen.“ Häufig ist eine Rückgabe des Sparbriefes jedoch gar nicht möglich. In diesen Fällen ist der Sparer bei Liquiditätsbedarf gezwungen, eine teure Zwischenfinanzierung, wie einen teuren Ratenkredit aufzunehmen oder hochverzinslichen Dispositionskreditrahmen auszuschöpfen. Zu Ungunsten der Sparer, die ja eigentlich über das Geld verfügen möchten, nun aber teure Kreditzinsen zur Überbrückung zahlen müssen.
Deutsche Sparbriefbörse: Verbraucherschutz trifft Finanzmarkt
Die Deutsche Sparbriefbörse kauft Sparbriefe und Sparkassenbriefe der etwa 2.500 in Deutschland durch die Bundesanstalt für Finanzaufsicht (BaFin) zugelassenen Einlageninstitute. Ist ein Sparbrief rechtlich veräußerbar, erhält der Sparer innerhalb von drei Werktagen ein unter Berücksichtigung von Zinskonditionen und verbleibender Laufzeit errechnetes Kaufangebot. Nimmt der Sparer das Angebot an, erhält er innerhalb von drei weiteren Werktagen den vereinbarten Kaufpreis ausgezahlt. Weitere Kosten entstehen ihm nicht.
Besonders wichtig ist es dem geschäftsführenden Gesellschafter Björn Meschkat, dass die Deutsche Sparbriefbörse ihre Dienstleistung im Sinne des Verbrauchers anbietet. Aus diesem Grund hat er Prof. Dr. Kai-Oliver Knops, Professor für Verbraucherschutz an der Universität Hamburg und Mitglied des neuen Verbraucherrates der BaFin, als Gesellschafter gewinnen können. Die Deutsche Sparbriefbörse verwendet einen transparenten, leicht verständlichen Kaufvertrag und verzichtet gezielt auf die Verwendung eigener Allgemeiner Geschäftsbedingungen (AGB). „Ganz bewusst unterwerfen wir uns damit uneingeschränkt den Verbraucherschutzregeln des Gesetzgebers, der diese im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) bereits normiert hat“, sagt Meschkat.
Die Deutsche Sparbriefbörse
Die Sparkassen und Banken unabhängige Deutsche Sparbriefbörse und kauft unter verbraucherschutzfreundlichen Bedingungen seit Herbst 2013 Sparbriefe und Sparkassenbriefe deutscher Sparkassen, Genossenschaftsbanken und Banken und ermöglicht eine Flexibilität der Spareinlage Sparbrief.
Sparer können über die Deutsche Sparbriefbörse Sparbriefe und Sparkassenbriefe der ca. 2.500 in Deutschland zugelassenen Einlageninstitute verkaufen. Der Verkauf vollzieht sich bei der Deutschen Sparbriefbörse verbraucherfreundlich und transparent auf Basis eines einfachen Kaufvertrages und klarer Konditionen, die keine versteckten Gebühren beinhalten.
Gesellschafter der Deutschen Sparbriefbörse
Kurzvita Björn Meschkat
Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Deutschen Sparbriefbörse.
Langjährige Erfahrungen im Management, Strategieentwicklung und im Handel bzw. Vertrieb mit Finanzprodukten.
Von 09/2006 bis 12/2012 Vorstand der Deutschen Zweitmarkt AG, Handelshaus für geschlossene Fonds.
Managementpositionen bei den Emissionshäusern/Treuhandgesellschaften von Nordcapital und Lloyd Fonds AG. Bankausbildung und Traineeprogramm bei der genossenschaftlichen Bankengruppe.
Kurzvita Prof. Dr. Kai-Oliver Knops
Mitglied des neuen Verbraucherrats der BaFin und des Vorstandes der Verbraucherzentrale Hamburg.
Seit 2008 Universitätsprofessor für Bank- und Kapitalmarktrecht an der Universität Hamburg.
Einziger Lehrstuhl für Bank- und Verbraucherrecht in Deutschland.
Herausgeber juristischer Handbücher und Mitautor von Großkommentaren.
Bis 2008 Rechtsanwalt an den Oberlandesgerichten Köln und Hamburg, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht.
Björn Meschkat, Geschäftsführer
Quellenweg 49, 25421 Pinneberg
Telefon: 04101 / 85 48 055, info(at)sparbriefboerse.de, www.sparbriefbörse.de
Björn Meschkat, Geschäftsführer
Quellenweg 49, 25421 Pinneberg
Telefon: 04101 / 85 48 055, info(at)sparbriefboerse.de, www.sparbriefbörse.de