Ehrenamtlicher Rettungsdienst
Innenminister Joachim Herrmann: "Investitionen von rund vier Millionen Euro sichern Leistungsfähigkeit des ehrenamtlichen Rettungsdienstes"
(pressrelations) - Freistaat Bayern sichert in diesem Jahr mit rund vier Millionen Euro die Leistungsfähigkeit des Rettungsdienstes. Mit dem Geld können vor allem wichtige Ausrüstungsgegenstände für die ehrenamtlich organisierte Wasser- und Bergrettung angeschafft werden. Für die Wasserrettung durch die Rot-Kreuz-Wasserwacht und die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft stehen allein über zwei Millionen Euro zur Verfügung. Die Bergrettung durch die Bergwacht werden wir mit rund einer Million Euro unterstützen. Damit unterstreichen wir den hohen Stellenwert, den unser Rettungsdienst in Bayern hat", sagte Innenminister Joachim Herrmann anlässlich der Freigabe der Investitionsmittel in München.
Zu den geförderten Ausrüstungsgegenständen zählen etwa im Bereich der Berg- und Höhlenrettung hoch geländegängige Einsatzfahrzeuge, Motorschlitten, Gebirgs- und Luftrettungstragen sowie Luftrettungssäcke. Bei der Wasserrettung können neben verschiedenen Bootsanhängern vor allem Rettungsboote, aber auch Eisschlitten und Rettungsbretter beschafft werden. Auch Digitalfunkgeräte werden mit den Mitteln finanziert. Alle Ausrüstungsgegenstände können im Notfall lebensrettend sein. Für die Sicherstellung des Betriebs der Rettungsleitstellen stehen bayernweit 500.000 Euro zur Verfügung.
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