PresseKat - Erneuerbare Energien nach der Bundestagswahl

Erneuerbare Energien nach der Bundestagswahl

ID: 967604

Bevölkerung befürwortet Ausbau und zeigt Bereitschaft für Kostenbeteiligung

(firmenpresse) - (NL/9122645931) Regensburg, 23. Oktober. Auch gut vier Wochen nach der Bundestagswahl steht der weitere Kurs in Sachen Energiewende noch nicht fest. Eine von der Initiative Energiewende Jetzt in Auftrag gegebene Studie belegt aber, dass Deutschlands Bevölkerung einen zügigen Ausbau Erneuerbarer Energien möchte, 93 Prozent sind dieser Meinung. Was es braucht, sind also Entscheidungen vor allem hinsichtlich der Vergütungsstruktur, wie die Untersuchung weiterhin aufzeigt. So sprechen sich drei Viertel der Befragten gegen einen Förderstopp aus. Mehr als die Hälfte sei sogar bereit, sich an den Kosten für den Ausbau zu beteiligen vorausgesetzt allerdings, die Kosten würden gerechter verteilt. Neben einer Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes braucht es folglich eine Versachlichung der Debatte rund um Förderungen, wie auch der Bundesverband WindEnergie fordert, so Ingo Grabowsky, Lacuna AG.

Dass die Kostendebatte objektiver geführt werden muss, verdeutlicht auch eine aktuelle Studie des Zentrums für Sonnenergie- und Wasserstoffforschung Baden-Württemberg, erläutert Grabowsky weiter. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass die seit den 1980er Jahren gezahlte Forschungsförderung von Bund und Ländern mit von der Branche gezahlten Steuern um 2,5 Mrd. Euro übertroffen wird. Zwar käme die Bilanz bei Miteinrechnen der EEG-Umlage auf ein Minus von 2 Mrd. Euro. Laut ZSW würde das Ergebnis aber innerhalb weniger Jahre positiv ausfallen. Zudem wurde kürzlich bekannt, dass die 27 Länder der Europäischen Union in den vergangenen Jahren, anders als in der Öffentlichkeit häufig dargestellt, konventionelle Energieträger wie Kohle und Gas mit weitaus mehr Steuermilliarden unterstützten als Erneuerbare Energien. Diese Aspekte kommen bei Kostendiskussion um regenerative Energien bisher leider zu kurz. Bereits heute produzieren Windkraftanlagen wirtschaftlich rentabel Energie, so Grabowsky. Noch sei allerdings eine gewisse Mindestförderung notwendig, beispielsweise über das Marktprämienmodell bei der Direktvermarktung. Allerdings bedürfe die gesamte Förderstruktur einer grundlegenden Reform. Dies empfiehlt auch der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft.





Die verhandlungsbereiten Branchenakteure und die breite Zustimmungsbasis in der Bevölkerung zeigen, dass es in Sachen Energiewende weitergehen wird, ist sich Grabowsky sicher. Bestärkt wird er in dieser Haltung u.a. durch eine aktuelle Umfrage des TNS-emnid-Insituts , wonach etwa vier Fünftel der insgesamt 1.000 befragten Menschen im bayerischen Landkreis Hof Windenergieanlagen für notwendig halten, um die Energiewende zu schaffen. In der Region errichtet die Regensburger Lacuna AG bis 2014 den größten zusammenhängenden Windpark Bayerns. Für Deutschlands Erneuerbare-Energien-Segment bedeutet die hohe Akzeptanz vor allem langfristige Investitionssicherheit, eine ganz zentrale Säule für den weiteren Ausbau Erneuerbarer Energien, die neben institutionellen auch private Investoren braucht.

Mehr über die Lacuna AG erfahren Sie unter www.lacuna.de oder unter www.faktwert.de

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Unternehmensinformation / Kurzprofil:

LACUNA 1996 in Regensburg gegründet ist eine unabhängige Investmentgesellschaft mit Sitz in Deutschland (Regensburg). Dem Namen Lacuna (lat. Lücke, Nische) verpflichtet, entwickelt, vermarktet und vertreibt Lacuna neuartige Investmentfonds- und Beteiligungs¬konzepte. Bei der Umsetzung dieser Konzepte arbeitet die Regensburger Investmentgesellschaft mit externen Spezialisten Fondsberatern, Betreibern und Initiatoren zusammen, die ihre Fachkompetenz bereits langjährig und erfolgreich unter Beweis gestellt haben. Das Fundament bei der Beurteilung und Auswahl dieser Partner bildet ein eigenes, unabhängiges Research. Als eigenständige Gesellschaft kann Lacuna so die optimalen Partner für ihre Investoren auswählen. Neben dem Engagement in Nischenmärkten sieht Lacuna in den Sektoren Gesundheit und Umwelt ihre Kernbranchen.



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Datum: 23.10.2013 - 16:17 Uhr
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