PresseKat - KOPP: Welthandelspolitik: Zuschauerrolle der Exportnation Deutschland reicht nicht

KOPP: Welthandelspolitik: Zuschauerrolle der Exportnation Deutschland reicht nicht

ID: 95785

KOPP: Welthandelspolitik: Zuschauerrolle der Exportnation Deutschland reicht nicht

(pressrelations) - >BERLIN. Zu dem vertraulichen Bericht der EU-Kommission zur GefĂ€hrdung des freien Welthandels durch Milliardenhilfen fĂŒr heimische Industrien und Marktabschottung erklĂ€rt die Sprecherin fĂŒr Welthandelsfragen der FDP-Bundestagsfraktion Gudrun KOPP:

Nun hat die schwarz-rote Koalition den Beleg ihres wirtschaftspolitischen Scheiterns auch von der EU-Kommission schwarz auf weiß bekommen: Durch die milliardenschweren Eingriffe in vielen Staaten zugunsten einzelner Unternehmen, wie beispielsweise im Fall von Opel, entstehen neue Ungleichgewichte auf dem Weltmarkt. Die Maßnamen zur UnterstĂŒtzung der nationalen Wirtschaft können den Welthandel erheblich beeintrĂ€chtigen. Die Folgen wird Deutschland in besonderem Maße zu tragen haben: als Exportweltmeister ist die deutsche Wirtschaft besonders auf auslĂ€ndische Kunden und auch Investitionen angewiesen.

Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) geriert sich zwar als "ordnungspolitische Stimme der Vernunft", wie im Fall Opel, doch der Blick ĂŒber den Tellerrand gelingt ihm nicht. Welthandelspolitik erfordert mehr als nur verbale Zeigefingerpolitik. Bleibt der Bundeswirtschaftsminister so einflusslos wie schon sein VorgĂ€nger, wird die deutsche Wirtschaft außer weiteren medienwirksam inszenierten Alibi-ErklĂ€rungen des Ministers keine wirklich nachhaltige UnterstĂŒtzung erwarten können.

Bundeskanzlerin Merkel und Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg mĂŒssen jetzt auf der EU-Ebene Druck machen, um einen schnellen Abschluss der Doha-GesprĂ€che zu erreichen und die stĂ€rkere Liberalisierung der MĂ€rkte zu gewĂ€hrleisten. Die Konkretisierung der GesprĂ€che muss bis spĂ€testens zum G8-Gipfel im Juli 2009 erfolgen. Die Zeit drĂ€ngt - die Weltwirtschaftskrise kann nicht ohne offene MĂ€rkte und freien Handel bewĂ€ltigt werden. Protektionismus und jegliche Handelsbarrieren mĂŒssen nicht nur deutlich verurteilt, sondern energisch bekĂ€mpft werden.

Die FDP hat diese Position bereits vor der Wirtschaftskrise klar vertreten und wird in der nĂ€chsten Woche erneut einen Antrag einbringen, um Handelsbarrieren wie beispielsweise die VerschĂ€rfung des Außenwirtschaftsgesetzes zu beseitigen.






URL: www.liberale.de

Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  an Freund senden  Polizeiliche Kriminalstatistik 2008: KriminalitĂ€tsentwicklung weiter rĂŒcklĂ€ufig bei hoher AufklĂ€rungsquote NIEBEL-Gastbeitrag fĂŒr das 'Offenburger Tageblatt'
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 15.06.2009 - 12:21 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 95785
Anzahl Zeichen: 0

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 63 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"KOPP: Welthandelspolitik: Zuschauerrolle der Exportnation Deutschland reicht nicht"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

FDP (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemĂ€ĂŸ TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemĂ€ĂŸ der DSGVO).

BRÜDERLE-Interview fĂŒr die "Rhein-Zeitung ...

Berlin. Der Spitzenkandidat zur Bundestagswahl, FDP-PrĂ€sidiumsmitglied und Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion RAINER BRÜDERLE gab der "Rhein-Zeitung" (Freitag-Ausgabe) das folgende Interview. Die Fragen stellte URSULA SAMARY: Frag ...

Alle Meldungen von FDP