PresseKat - Mehr als 8 Millionen Euro kostet Unternehmen kurzfristig jeder IT-Ausfall

Mehr als 8 Millionen Euro kostet Unternehmen kurzfristig jeder IT-Ausfall

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Compuware-Studie erforscht Kosten und Auswirkungen von schwacher Technologie-Performance

(firmenpresse) - Neu-Isenburg, 23. September 2013 – Compuware, Spezialist fĂŒr Performance-Technologie, hat im Rahmen einer weltweiten Studie die finanziellen Auswirkungen von IT-AusfĂ€llen in Unternehmen untersucht und die wesentlichen lang- und kurzfristigen Kosten erhoben. ZusĂ€tzliche SchĂ€den verursachen geringere ProduktivitĂ€t, ProduktionsausfĂ€lle und unzufriedene Kunden. Die Antworten der FĂŒhrungskrĂ€fte und IT-Verantwortlichen aus unterschiedlichen Branchen wie Produktion, Pharmazie und Handel zu einem Komplettausfall der IT belegen hohe Kosten, teure Langzeitauswirkungen und eine Dauer von durchschnittlich drei Wochen bis der Betrieb wieder regulĂ€r lĂ€uft. Pro Technologie-Ausfall mĂŒssen Unternehmen kurzfristig fĂŒr Betrieb, Vertrieb und Marketing durchschnittlich rund 8 Millionen Euro (10,8 Millionen US-Dollar) zahlen.

BerĂŒcksichtigt man ausschließlich die Befragten, bei denen die IT-AusfĂ€lle RĂŒckrufaktionen zur Folge hatten und ProduktkapazitĂ€ten sowie Vertriebs- und Marketing-AktivitĂ€ten vergeudet wurden, erhöht sich diese Zahl auf fast 13 Millionen Euro (17 Millionen US-Dollar). Die Kosten fĂŒr RĂŒckrufaktionen und defekte Produkte beliefen sich dabei auf durchschnittlich 3 Millionen Euro (4 Millionen US-Dollar), die Ausgaben fĂŒr Vertrieb und Marketing auf fast 10 Millionen Euro (13 Millionen US-Dollar).

„Das Messen der IT-Performance und insbesondere das Erfassen der realen finanziellen Auswirkungen auf das Business sind ein komplizierter Prozess. Daher fĂŒhren viele Unternehmen solche Messungen nicht einheitlich oder umfassend durch“, sagt Paul Czarnik, CTO bei Compuware. „Als Grundlage haben wir deshalb eine Formel entwickelt, die eine einheitliche Basis fĂŒr IT-Abteilungen und die GeschĂ€ftsfĂŒhrung schafft – sowohl in der Beurteilung der Auswirkungen als auch, was noch wichtiger ist, in der Priorisierung und einer besseren Ressourcenauslastung: Die Kosten fĂŒr einen IT-Ausfall entsprechen den kurz- und langfristigen Ausgaben fĂŒr ein Fehlerereignis multipliziert mit der HĂ€ufigkeit dieses Vorfalls sowie der Wiederherstellungszeit bis zum normalen Betrieb.“





Langzeitauswirkungen von IT-Performance-AusfÀllen
Über die kurzfristigen Folgen hinaus, zeigen sich hĂ€ufig immer mehr SchĂ€den und negative Auswirkungen, wenn man die IT-AusfĂ€lle genauer untersucht. Der GeschĂ€ftsfĂŒhrer eines US-Produktionsunternehmens erlĂ€utert dazu: „Wenn unsere Distributions-Datenbank nicht verfĂŒgbar ist, können wir keine Produkte ausliefern. DarĂŒber hinaus verlieren wir den Überblick ĂŒber unsere LagerbestĂ€nde und mĂŒssen die Produkte manuell zĂ€hlen. Unter dem Strich haben wir dadurch hohe Verluste im Vertrieb zu verzeichnen und einige sehr aufgeregte Kunden.“ Laut der Studie sind Kundenservice, Finanzabteilung, Verkauf und Marketing sowie Einkauf und Versand die Bereiche, die am meisten leiden.

Wie hÀufig sind Performance-AusfÀlle?
94 Prozent der befragten FĂŒhrungskrĂ€fte (Line of Business (LoB)) gaben an, dass sie in den letzten drei Jahren signifikante Performance-Probleme hatten. 50 Prozent bestĂ€tigten, dass in den vergangenen drei Monaten ein Fehler aufgetreten ist. In der Regel traten diese sogar mehrfach auf: 80 Prozent der Befragten meinten, dass der gleiche Fehler zuvor schon einmal erkennbar war. Fast 20 Prozent der Umfrageteilnehmer sagten sogar, dass er bereits drei- bis fĂŒnfmal aufgetreten war. Laut der Compuware-Umfrage sind Verluste von Marktanteilen und des Markenwertes sowie Reorganisation und rechtliche Konsequenzen die hĂ€ufigsten Langzeitauswirkungen.

Wiederherstellung des Normalzustandes
Die Antworten hierzu sind sehr unterschiedlich und von den jeweils Befragten abhĂ€ngig. So gehen LoB-Manager davon aus, dass fĂŒr die Wiederherstellung in der Regel 24 Tage in Anspruch genommen werden. IT-FĂŒhrungskrĂ€fte hingegen sagen, dass die vollstĂ€ndige Wiederherstellung nach nur elf Tagen erledigt sei. Der statistische Durchschnittswert liegt bei 21 Tagen.

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen insgesamt, dass ein IT-Ausfall sehr Ressourcen-intensiv fĂŒr ein Unternehmen ist. Viele Unternehmen reagieren mit dem Ausbau ihrer IT und erhöhen so die KomplexitĂ€t und die Kosten. Die hĂ€ufigsten Konsequenzen sind:

- Einkauf bzw. Aktualisierung von Software und/oder Hardware
- Intensivere IT-Schulungen/-Trainings
- Einstellung von weiterem IT-Personal
- Einbindung von IT-Beratern

Cisco-Studie bestÀtigt Compuware-Umfrage
Eine kĂŒrzlich durchgefĂŒhrte Studie von Cisco mit dem Titel „Global IT Impact Survey“ bestĂ€tigt die Studienergebnisse. Danach gaben drei Viertel der Befragten (71 Prozent) an, dass sie mehr IT-Anwendungen einsetzen als noch ein Jahr zuvor. „IT-Abteilungen werden zunehmend dazu aufgefordert, einen grĂ¶ĂŸeren Beitrag zum finanziellen Gleichgewicht eines Unternehmens beizutragen“, erklĂ€rt Czarnik. „IT ist nicht mehr nur ein operativer Kostenfaktor, sondern trĂ€gt entscheidend zum Erfolg anderer Unternehmensbereiche bei, wie Kundenbetreuung, Einkauf, Vertrieb oder Marketing. Ein florierendes Unternehmen muss auch eine reibungslos funktionierende IT-Abteilung besitzen. Die Kunst liegt heute darin, den richtigen Weg trotz enger Budgets zu finden.“ Außerdem ist die Überwindung der Technologie-Performance-Probleme entscheidend fĂŒr das GeschĂ€ft. „Kein Unternehmen kann auf komplexe IT verzichten“, resĂŒmiert Czarnik. „Sie ist elementarer Bestandteil heutiger Unternehmen. Wie die Umfrage zeigt, sind die Kosten fĂŒr einen Ausfall wegen der steigenden KomplexitĂ€t und der wachsenden IT-Anteile grĂ¶ĂŸer als je zuvor.“

Die komplette Studie, weitere Informationen und ein Video mit Paul Czarnik zu den Studienergebnissen finden Sie unter http://www.compuware.com/en_us/about/techfail.html.

Die Umfrage „Measuring the Impact of Technology Performance“ fĂŒhrte Intellitrends im Auftrag von Compuware 2013 durch. Das Unternehmen befragte 304 FĂŒhrungskrĂ€fte und leitende Angestellte in den USA, Europa, Asien und Australien, davon waren 250 LoBs und 54 aus IT-Abteilungen. Die jĂ€hrlichen UmsĂ€tze der beteiligten Unternehmen sind: 33 Prozent mit mehr als 10 Milliarden US-Dollar, 16 Prozent zwischen 5 und 9,9 Milliarden US-Dollar, 25 Prozent zwischen 1 und 4,9 Milliarden US-Dollar, 23 Prozent zwischen 999,9 Millionen und 250 Millionen US-Dollar und die restlichen 3 Prozent mit weniger als 250 Millionen US-Dollar. Die teilnehmenden Unternehmen reprĂ€sentieren die Branchen Einzelhandel, Fertigung, Finanzen und Gesundheitswesen/Pharma.

Compuware APM ist MarktfĂŒhrer einer neuen Generation von Application Performance Management. Im Vergleich zu herkömmlichen APM-Lösungen, die schwerfĂ€llig und reaktiv sind, arbeitet Compuware APM einfach und proaktiv. Compuware APM ist dafĂŒr ausgelegt, die KomplexitĂ€t moderner, anspruchsvoller Anwendungen zu steuern. Dazu zĂ€hlen auch mobile und Cloud-Applikationen, Big Data und SOA. Mehr als 4.000 mittelstĂ€ndische und große Kunden weltweit nutzen Compuware APM zur Optimierung und zum Monitoring unzĂ€hliger Anwendungen. Durch den Blick auf die Endanwender-Erfahrung profitieren die Kunden von schnellerer Performance, proaktiver Problemlösung und beschleunigter Time-to-Market. Eine intelligente Analytik, hochentwickelte APM-Automatisierung und eine einzigartige Basis fĂŒr den Performance-Lifecycle fĂŒhren zu geringeren Kosten fĂŒr das Applikationsmanagement.

Weitere Informationen ĂŒber die fĂŒhrende Position von Compuware im APM Markt und Bewertung durch Marktanalysten erhalten Sie hier: http://www.compuware.com/en_us/application-performance-management/about/leadership.html.

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Datum: 23.09.2013 - 13:49 Uhr
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