Deutsche Bahn sorgt für Schallschutz in Friedland
(pressrelations) - >Erster Spatenstich zum Bau von Schallschutzwänden / Fertigstellung Ende Juli 2009 / Gesamtinvestitionen rund 1,35 Millionen Euro
(Hannover, 3. Juni 2009) Im Rahmen des Programms "Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes" baut die Deutsche Bahn in der Ortsdurchfahrt von Friedland drei Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von 940 Metern. Die Wände, die den Schall hoch absorbierenden, bestehen aus Leichtmetallelementen. Mit einem Ersten Spatenstich feiert die Deutsche Bahn im Beisein von Thomas Oppermann und Hartwig Fischer, beide Mitglieder des Bundestages für den Wahlkreis Göttingen, Andreas Friedrichs, Bürgermeister der Gemeinde Friedland, und Ulrich Bischoping, Konzernbevollmächtigter der DB AG für die Region Nord und die Länder Niedersachsen und Bremen, den symbolischen Auftakt der Bauarbeiten. "Durch die Schallschutzwände werden die Anwohner von über 180 Wohneinheiten entlang der Bahnstrecke Frankfurt/Main?Göttingen erheblich vom Lärm der vorbeifahrenden Züge entlastet", sagt Bischoping.
Zusätzlich profitieren auch die weiter hinten liegenden Häuser und Wohnungen in hohem Maße von der Wirkung dieser aktiven Schallschutz- maßnahme.
Für 85 Wohneinheiten sind passive Schallschutzmaßnahmen vorgesehen. Hierbei handelt es sich beispielweise um den Einbau von Schallschutz- fenstern und von Lüftern.
Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten muss der Bau der Schallschutz- wände überwiegend vom Gleis aus in den verkehrsärmeren Nachtstunden und am Wochenende erfolgen. Mit vorbereitenden Arbeiten wurde bereits am 17.Mai begonnen, bis Ende Juli 2009 sind die Lärmschutzwände errichtet. Die Bahn bittet die Anwohner um Verständnis für die optischen und akustischen Warnsignale, die zur Absicherung der Bauarbeiter erforderlich sind.
Insgesamt werden für den Schallschutz in Friedland rund 1,35 Millionen Euro bereitgestellt.
Programm
Seit 1999 wird die "Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes" von der Bundesregierung gefördert. Damit wurde erstmals die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Aktuell stehen dem Programm jährlich Haushaltsmittel in Höhe von 100 Millionen Euro zur Verfügung. Bei der Lärmsanierung handelt es sich um eine freiwillige Leistung des Bundes. Bundesweit sind aktuell in 1.140 Ortslagen Lärmsanierungsmaßnahmen in Planung, Bau oder bereits abgeschlossen. Mit der Realisierung der Maßnahmen ist die DB ProjektBau GmbH beauftragt.
Herausgeber: Deutsche Bahn AG
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Oliver Schumacher