Radwegebau in Bayern
Herrmann: "Freistaat Bayern investiert jährlich 10 Millionen Euro in Radwegebau ? Verbesserte Radweg-Förderung für Städte und Gemeinden"
(pressrelations) - "Mindestens 10 Millionen Euro investiert der Freistaat Bayern jährlich in den Bau von Radwegen an Staatsstraßen. Im Zweiten Konjunkturpaket sind für die Jahre 2009 bis 2011 zusätzlich rund 5 Millionen Euro für den Bau von Radwegen vorgesehen", so Innenminister Joachim Herrmann bei der Brückeneinweihung des Leinleiter-Maintal-Radwegs im oberfränkischen Veilbronn. Um diese Mittel zielgerichtet zu investieren, habe die Oberste Baubehörde ein Programm zum nachträglichen Anbau von Radwegen an Staatsstraßen erstellt. "Die einzelnen Maßnahmen werden wir entsprechend ihrer Dringlichkeit nacheinander realisieren."
Den Kommunen hilft der Freistaat Bayern bei der Realisierung kommunaler Radwege durch finanzielle Zuwendungen. Seit Neuestem steht den Städten und Gemeinden ein weiteres Finanzierungsinstrument zur Verfügung, mit dem sie gewünschte Radwegeverbindungen zeitnah realisieren können. Wie Minister Herrmann mitteilte, hat der Bayerische Landtag auf Anregung des Innenministeriums den Förderkatalog des Programms ''Staatsstraßen in kommunaler Sonderbaulast'' erweitert. "Die neue Fördermöglichkeit gilt für den Bau von Geh- und Radwegen entlang von Staatsstraßen. Die Bedingungen sind äußerst attraktiv", betonte Herrmann. So könnten Städte und Gemeinden mit Zuwendungen von 75 Prozent rechnen, finanzschwache Gemeinden sogar mit bis zu 85 Prozent. Auch die Planungskosten seien zuwendungsfähig. Voraussetzung sei ein Baubeginn vor dem 31. Dezember 2010.
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