Metro traegt Verantwortung fuer ihre Zuliefererbetriebe
(pressrelations) - Anlaesslich der Ankuendigung von Dr. Eckhard Cordes, Vorstandsvorsitzender der Metro AG, die Zusammenarbeit mit der Firma R. L. Denim in Bangladesch sofort zu beenden, erklaert die zustaendige Berichterstatterin der Arbeitsgruppe Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und der Arbeitsgruppe Menschenrechte und humanitaere Hilfe der SPD-Bundestagsfraktion Christel Riemann-Hanewinckel:
Nach dem Tod der Fabrikarbeiterin Fatema Akter infolge massiver Arbeitsrechtsverletzungen in der Firma R. L. Denim in Bangladesch hat der Metro Konzern angekuendigt, die Zusammenarbeit mit diesem Zuliefererbetrieb sofort zu beenden. Wir halten diese Entscheidung fuer falsch. Stattdessen fordern wir Herrn Dr. Cordes dazu auf, die Zusammenarbeit mit R. L. Denim fortzusetzen und aktiv dazu beizutragen, dass in dieser Fabrik kuenftig alle sozialen, oekologischen und arbeitsrechtlichen Standards eingehalten werden. Metro muss zudem die Familie der verstorbenen Arbeiterin finanziell entschaedigen.
Bereits 2005 wurden in der Fabrik R. L. Denim schwerwiegende Maengel festgestellt, auf die Metro offenbar nicht reagiert hat. Diese Fehler und Versaeumnisse des Metro Konzerns duerfen jetzt nicht auf den Schultern der betroffenen Arbeiterinnen und Arbeiter abgeladen werden. Metro steht in der Pflicht, fuer menschenwuerdige Arbeitsbedingungen bei seinen Zuliefererbetrieben zu sorgen.
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