Salafistische Gruppierung "DawaFFM" klagt gegen Verbot
(pressrelations) -
Frankfurt - Die salafistische Gruppierung "DawaFFM" klagt vor dem Bundesverwaltungsgericht gegen ihr Verbot durch Bundesinnenminister Friedrich. Das hat das Bundesverwaltungsgericht hr-iNFO auf Anfrage bestätigt
Nach Angaben des Bundesinnenministeriums ist "DawaFFM" die erste salafistische Organisation, die gegen ihr Verbot juristisch vorgeht. Inhaltlich wollte das Ministerium sich nicht zur Klage äußern. Man wolle dem Verfahren nicht vorgreifen. Bundesinnenminister Friedrich hatte im März "DawaFFM" und zwei weitere salafistische Vereine verboten. Sie seien verfassungsfeindlich und versuchten in aggressiv-kämpferischer Weise, islamistische Strukturen aufzubauen.
Die Frankfurter Polizei prüft derzeit, ob Mitglieder von "DawaFFM" junge Männer aus dem Rhein-Main-Gebiet zum bewaffneten Kampf in Syrien angestachelt haben. Gestern wurde bekannt, dass acht junge Männer aus der Salafisten-Szene mit dem Ziel Syrien ausgereist sind. Die Polizei hält es für möglich, dass sich die Männer im syrischen Bürgerkrieg islamistischen Einheiten anschließen wollen.
Verantwortlich: CvD Tobias Lübben/fs
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